März 3, 2009

Deutschland, und was nun? – oder mein Trip durch Europa 4

Nach über einen halben Jahr waren wir endlich im gelobten Land. Zwei verrückte hatten Rumänien verlassen, um sich den Traum von Freiheit in Deutschland zu erfüllen. Doch wir hatten uns auf der Reise verändert, wir hatten viel Neues Erfahren und gelernt. Von kleinen Betrügereien beim Karten- oder Backgammonspiel sind wir zu richtigen Betrügern geworden. Wir konnten Monte und Past Posting genau so gut wie unauffällig Chips vom Tisch klauen. Uns standen alle Möglichkeiten offen – dachten wir wenigstens. Zunächst gingen wir zu Verwandten von mir. Sie sollten uns weiter helfen, an welche Stellen wir uns wenden müssen und wie wir in Deutschland Fuß fassen können.

Für mich wäre es kein Problem gewesen hier zu bleiben. Mircea war jedoch nicht wie ich Deutscher sondern ein richtiger Rumäne. Ihm hätte wahrscheinlich die Abschiebung gedroht und dann eine Menge Probleme. Illegal wollte er hier nicht bleiben und außerdem hatten wir doch Heimweh nach unseren Freunden und nach unserer Familie. Damit blieb uns nur eine Möglichkeit übrig, wieder zurück nach Rumänien.

Sicher sind wir die einzigen, die wieder illegal nach Rumänien zurückgekommen sind nachdem ihnen die Flucht gelungen war. Heute im Nachhinein betrachtet war es mehr als idiotisch. Wir hatten das Glück, dass uns die Flucht gelungen war und dann forderten wir unser Glück ein zweites Mal heraus indem es wieder zurückging. Aber wir waren jung, und uns ging es wohl nicht so sehr um Deutschland als um ein Abenteuer. Dazu muss gesagt werden, uns ging es in Rumänien nicht schlecht. Durch die Verwandten und Besuche aus Deutschland sowie die Nähe zu Ungarn und Jugoslawien hatten wir auch fast alles. Das meiste kostete nur mehr. Was fehlte war die Freiheit, Freiheit zu sagen was man will, zu Reisen wohin man will oder zu wählen wen man will. Rumänien war für uns nicht die Hölle auf Erden – für manche ja – aber nicht für uns. Daher war halt nicht die Entscheidung an sich idiotisch sondern eher das Risiko noch mal einzugehen.

Unsere Rückreise verlief weniger spektakulär. Wir fuhren in die Tschechoslowakei und von dort nach Ungarn und dann nach Rumänien. Meist waren wir mit dem Zug unterwegs bis vor die Grenze und gingen dann an versteckten Plätzen drüber. Auf der anderen Seite kleideten wir uns neu ein und erfanden immer, genau wie auf dem Hinweg, eine Geschichte. Selbst der Grenzübertritt von Ungarn nach Rumänien verlief ohne weitere Vorkommnisse und ca. ein Jahr nachdem wir aufgebrochen waren, waren wir wieder zurück. Die meisten wussten nicht wo wir waren, und das ist auch gut so, sonst hätten sie uns für verrückt erklärt. Meine Eltern und Großeltern freuten sich jedoch tierisch, am meisten, dass mir nichts passiert ist.

März 1, 2009

Die Betrüger Szene

Viele Autoren oder in Filmen tun ständig so als gäbe es eine Betrüger-Szene, dass man sich irgendwie unter einander kennt, ehrlich und aufrichtig zueinander ist und sich immer irgendwo trifft. So etwas gibt es nicht oder ich habe niemanden davon kennen gelernt. Klar man kennt den ein oder anderen Spieler, man kennt auch den ein oder anderen Betrüger und man hat auch seine Leute, denen man vertrauen kann. Aber dies sind alles erstaunlich wenig. Menschen, die andere Menschen betrügen, werden nicht ehrlich zu jemandem sein nur weil er auch betrügt. Man schließt sich auch mal zu einem Team zusammen, um gemeinsam etwas durchzuziehen. Doch selbst das tut man nur, weil alle davon profitieren und es halt alleine nicht ginge. Viele meiner Partner würde ich ohne Skrupel abzocken und sie mich genau so. Meist macht man es nicht, weil man weiß was der andere kann und weil er es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit merken würde. Selbst wenn man jemand andrem einen Tipp gibt, dann nur zum eigenen Vorteil. Entweder kann man den Betrug selbst nicht machen oder man braucht etwas anderes.

Oder die Aussage von vielen wo sie überall auf der Welt betrogen haben. Klar kommt man herum, aber man ist nicht ständig irgendwo anders. Meine Besuche in Amerika kann man an einer Hand abzählen. Was sollte ich auch dort? Es gibt nähere Möglichkeiten zu betrügen, die nicht so zeit- und kostenintensiv sind.

Und das ganze Büchergeschreibe oder die berühmtesten Betrüger. Von einem guten Betrüger wird man nie erfahren. So lange sein Trick funktioniert wird er ihn mit so wenigen Menschen wie möglich teilen. Der Trick ist seine Einkommensgarantie. Es wäre also völliger Blödsinn ihn in einem Buch zu verraten.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass von denen von den man hört entweder aufgeflogen sind, ihr Trick nicht mehr funktioniert oder die ganze Geschichte hinten und vorne nicht stimmt und sie es eigentlich nicht drauf haben, daher Bücher schreiben oder ähnlichem und dort mehr verdienen. Viele der Dinge, die man liest oder hört sind entweder erfunden, sehr stark ausgeschmückt oder funktionieren nicht.

Auch für Betrüger gilt der Grundsatz: „Gewinner verkaufen nicht!“ Also glaubt nicht alles was ihr irgendwo lest.

Februar 27, 2009

Deutschland muss noch warten? – oder mein Trip durch Europa 3

Nach Wien ging es so weiter wie davor. Wir spielten überall wo es ging Monte und besuchten auch die Kasinos. Und weil es so gut lief änderten wir auch unsere geplante Route. Wir führen bis ganz nach Westen so weit es geht, um dann am Bodensee die Grenze zu passieren. Sicher ist Sicher und das Geld, welches wir auf dieser Strecke machen konnten lockte auch ganz gewaltig. Unser Vermögen wuchs und wuchs, wir hielten uns für unschlagbar. Dann passieren aber auch die meisten Fehler. Auch uns erging es so. Wir stoßen Jetonstapel um oder klauten nicht unauffällig genug. Glücklicherweise konnten wir es immer wie ein Unfall aussehen lassen. Nur dadurch gelang es uns immer glimpflich aus der Sache heraus zu kommen.

In Bregenz kam es dann zu einem weiteren Unfall, der uns auf eine neue Idee bringen sollte. Ich glaube es war Bregenz, könnte aber auch Innsbruck gewesen sein. Ihr seht, mein Gedächtnis lässt nach, ich werde alt. Das lustige an dem Unfall ist, dass er bisher fast jedem so oder so ähnlich bereits passiert ist. Auf jeden Fall saß ein älterer Herr mit am Tisch. Er spielte eigentlich nur auf die Chancen vor ihm und immer mit dem gleichen Einsatz. Nachdem er jedoch einmal gewonnen hatte tauschte er die Jetons. Die Werte habe ich nicht mehr genau im Kopf. Wenn er davor mit zwei Hunderter gespielt hat, setzte er dieses Mal einen Zweihunderter und einen Hunderter. Er gewann wieder, der Croupier sah jedoch den Zweihunderter nicht wirklich sondern hielt den Stapel einfach für zwei Hunderter und bezahlte auch dementsprechend aus. Nachdem der alte Mann sich beschwert hatte sah der Croupier seinen Fehler ein und bezahlte richtig. Uns lies das jedoch nicht los und die erste Idee des Past Postings war geboren.

An diesem Abend nahmen wir mehrer Jetons mit nachhause, um zu üben und uns genau zu überlegen wie wir arbeiten werden. Im Endeffekt sah es dann so aus, dass wir nur die Chancen direkt vor uns bespielten. Wir spielten immer mit zwei oder drei Jetons und unten lag ein höherwertiger. Wenn wir verloren tauschten wir den höherwertigen aus und wenn wir gewannen, ließen wir ihn dort. Uns spielte die Tatsache in die Karten, dass der Croupier immer das gesamte Spielfeld abräumte und nur die Gewinner stehen ließ. Wenn wir also verloren haben, dann hat er auch nicht gesehen, dass da nur drei kleine Chips lagen. Er hat nur gesehen wenn wir gewonnen haben, dass da ein hoher und zwei kleine sind. Nach ein, zwei Wochen Training hatten wir den Move drauf und konnten ihn im Kasino anwenden. Dies bedeutete sichere Gewinne ohne großartig Aufsehen zu erregen. Wie verbrachten noch ca. einen Monat in Österreich und dann ging es endlich in das Land, in dem Milch und Honig fließen – nach Deutschland.

Februar 14, 2009

Der Münchner Detektiv mit der Hamburger Detektei 3

Guten Morgen, jetzt ist es offiziell, ich bin zu alt. Ich war mir sicher die Geschichte vom Münchner Detektiv mit der Hamburger Detektei weiter erzählt zu haben. Da dem nicht so ist hier die Fortsetzung.

Der Münchner Detektiv handelte genau wie erwartet. Er kam schon einige Tage vor unserem Termin nach Hamburg und begann unseren Hamburger Detektiv zu erpressen. Matthias tat natürlich dementsprechend verzweifelt, versuchte sich zu wehren und lieferte sein Meisterstück ab. Natürlich hatten wir auch den ein oder anderen Kunden vorbei geschickt als der Münchner Detektiv in der Hamburger Kanzlei war. Unterlagen waren gefälscht und wir hatten sogar ein Double von einem bekannten Fußballspieler vorbei geschickt.

Am Tag, als wir uns treffen sollten, erschien er jedoch nicht. Wir hatten es aber erwartet und so tauchte Matthias erst einmal unter. Als der Münchner Detektiv dies merkte, meldete er sich doch bei uns. Er sah sich seine Goldgrube durch die Finger gleiten und bekam Panik. Wir wollten jedoch von ihm nichts mehr wissen, oder besser gesagt wir taten so. Er versuchte uns dann ein paar Tage zu überreden und wir ließen uns erweichen. Doch vorderten wir jetzt noch einmal 50.000 DM mehr. Er wollte nicht so viel bezahlen, dann ging es hin und her und wir einigten uns auf 20.000 DM mehr. Wir versprachen ihm uns um Matthias den Hamburger Detektiv zu kümmern und ihn zu finden. Wir fanden ihn und konnten ihn “überreden” seine Hamburger Detektei auf den Münchner Detektiv zu überschreiben. Alles lief jetzt ohne Probleme ab, der neue Hamburger Detektiv bezahlte und wir machten uns aus dem Staub.

Tja was wir jedoch unterschätzt hatten. Der neue Hamburger Detektiv hatte noch immer genug Geld und jetzt erst recht nichts zu tun. Damit hatte er viel Zeit, um uns aufzuspüren. Als er gemerkt hat, dass er abgezockt wurde, soll er schier durchgedreht sein. Wir haben es ja nicht mehr wirklich mitbekommen, aber einige der Leute, die wir bei ihm vorbei geschickt hatten, erzählten uns davon. Also zu der Zeit als ihm die Hamburger Detektei noch nicht gehörte. Zuerst recherchierte er im Rotlicht Milieu, randalierte in dem ein oder anderen Bordell, als er merkte, dass der ihm vorgestellte Zuhälter nur ein einfacher Kassieren, Türsteher oder ähnliches war. Die meisten Leute haben den Hamburger Detektiv als mehr wie besessen beschrieben. Manche waren sich sicher er landet bald in der Klapsmühle. Tat er nicht und nachdem er sich in Hamburg doch den ein oder anderen Feind gemacht hat - innerhalb von einem halben Jahr - machte er sich auf, um sich an uns zu rechen.

So jetzt geh ich aber ins Bett. Ich bin doch zu müde, um jetzt fertig zu schreiben. Den vierten Teil gibts dann morgen oder übermorgen.

Gruß Vlad

Februar 3, 2009

Der Münchner Detektiv mit der Hamburger Detektei 2

So wir waren also in folgender Situation. Unser eigentliches Opfer war pleite und mehrere Wochen Vorbereitung und auch Investitionen dahin. Dafür haben wir ab aber unseren Münchner Detektiv kennen gelernt und in wenigen Tagen auch sein gesamtes Leben, Lieben und Leiden. Er hatte Geld und wir genügend Zeit uns etwas auszudenken. Und das haben wir dann auch getan.

Da der Detektiv in München bereits einige Feinde hatte, spielte er schon länger mit dem Gedanken aus der Stadt weg zu ziehen. Wie er erzählt hat, war die gesamte Münchner Unterwelt hinter ihm her - er hatte bereits zu viel aufgedeckt. In Wirklichkeit hatte er aber eine Bannmeile auf irgendeinen Münchner Politiker. Das habe ich aber erst viel später erfahren. Er hatte dem guten Mann so lange nachgestellt, bis der seine Kontakte hat spielen lassen und der Münchner Detektiv deshalb verurteilt wurde. Aber gut. Uns sollte es egal sein warum er weg wollte, wir hatten ja ganz anderes im Sinn. Und wenn er weg wollte, dann sollte er von uns die Gelegenheit dazu bekommen. Wir wollten ihm also eine Detektei in Hamburg verkaufen, mit Klienten und allem drum und dran.

Damit der Plan gelingt, aktivierten wir erst einmal einen alten Bekannten. Er hatte wirklich in Hamburg eine Detektei. Sein Geld jedoch verdiente er mit Glücksspiel und Betrug im Rotlichtmilieu. Der Name des Hamburger Detektivs war übrigens Mathias. Das kann ich hier mit ruhigem Gewissen sagen, da ihn eh niemand unter dem Namen kennt. Der „Hamburger Detektiv” Mathias wurde also in unseren Plan eingeweiht und machte natürlich mit. Er sollte wirklich seine Hamburger Detektei verkaufen, allerdings wurde diese etwas aufgehübscht.

Warum wir eine echte Detektei genommen haben? Naja wie gerne unser Detektiv irgendwelchen Dingen auf den Grund geht, hatten wir ja erfahren. Wir wollten einfach sicher sein, dass er nicht irgendwie doch dahinter kommt.

Matthias kam also, um uns zu helfen aus dem reichen Münchner Detektiv einen etwas ärmeren Hamburger Detektiv zu machen. Dazu fanden wir erst einmal eine Begründung wieso sie sich kennen lernen müssen. Mathias kam der zu Folge nach München, weil er dort einen Profifußballer beschatten sollte. In unserer Geschichte hatte der Fußballer in Hamburg bei einem Auswärtsflirt eine Frau geschwängert - Samenraub gab’s damals noch nicht. Diese wollte ihr Geld und lies jetzt über einen Hamburger Detektiv herausfinden welche Möglichkeiten es dazu gibt - wenn ihr versteht was ich meine.

Weiter ging es jedenfalls, dass die zwei sich kennen lernten und gemeinsam wirklich dem Fußballer nachstellten. Mathias dem Detektiv von seinen Kunden, seinen Einnahmen usw. erzählte. Der Münchner Detektiv hatte also angebissen und Mathias der Hamburger Detektiv reiste ab. Er fragte uns aus und wir erzählten ihm natürlich bereitwillig alles und noch einiges mehr. Vor allem erzählten wir ihm auch wie perfekt er nach Hamburg passen würde, wie viele Kunden dort auf so einen guten Detektiv wie ihn warteten und dass eine Detektei in Hamburg genau zu ihm passen würde. Vor allem die Klientel aus dem Hamburger Milieu schien ihn zu reizen, obwohl ich glaube es war eher das Milieu selbst und vor allem die Frauen dort.

Nach einer kurzen Zeit und einem Trinkgelage ließen wir dann die Bombe platzen. Es ging darum, woher wir den Hamburger Detektiv kennen und was wir für Erfahrungen mit ihm gemacht haben. Wir erzählten ihm dann, dass wir Mathias in der Hand hatten. Wir hätten nämlich Beweise dafür, dass er einen Hamburger Rechtsanwalt betrogen hat und daher jemand in den Knast musste, der unschuldig war. Jetzt fing es bei dem zukünftigen Besitzer einer Hamburger Detektei an zu rattern und er wollte unbedingt wissen was das für Beweise waren. Erstmals erzählten wir ihm nichts, doch er ließ nicht locker und nach einigen weiteren Tagen boten wir ihm an, ihm die Informationen zu verkaufen. 200.000 DM - sehr viel Geld damals. Das war ihm jedoch zu viel und wir einigten uns auf 90.000 DM für die Information und weitere 60.000 DM nachdem er die Hamburger Detektei übernommen hat.

Der Münchner Detektiv ist also voll auf unseren Plan eingestiegen und nutzte natürlich die sich bietende Gelegenheit, um die Hamburger Detektei günstig zu übernehmen. Wir lieferten ihm also die Dokumente, und er bezahlte uns die 90.000 DM in Bar. Daraufhin reisten wir ab und verabredeten uns mit dem Münchner Detektiv, der bald eine Hamburger Detektei besitzen wird in Hamburg ein paar Wochen später. Er sollte die Gelegenheit haben, sich von seiner Investition zu überzeugen, damit wir auch noch die nächsten 60.000 auch noch bekommen.

Januar 28, 2009

Der münchner Detektiv mit der Hamburger Detektei

Da euch meine letzte Geschichte gefallen hat, will ich euch eine weitere erzählen. Es geht diesmal zwar nicht um Poker, aber es geht darum wie meine Partner und ich einen Münchner Detektiv, um seine Hamburger Detektei gebracht haben. Da es schon etwas spät ist, werde ich die Geschichte wohl splitten.

Der Münchner Detektiv.

Es ist jetzt schon gut über 20 Jahre her. Mein Partner und ich haben in München den ein oder anderen Betrug durchgezogen. Für einen, haben wir einen Detektiv aus München bemüht. Kennen gelernt haben wir ihn bei einem Pokerspiel. Der Detektiv ist dabei schon durch seine etwas arrogante, aber eigentlich ziemlich dümmliche Art aufgefallen. Er sollte für uns eine Zielperson ausspionieren. Ihm haben wir erzählt es geht darum, dass die Zielperson uns noch Geld schuldet. Er sollte heraus finden, wie ihr Tagesablauf so war und ob sie in der Lage ist uns die Schulden zurück zu bezahlen.

Er machte sich also an die Arbeit und lieferte uns auch die Ergebnisse. Leider waren sie nicht so positiv wie wir erwartet haben. Unsere Zielperson war nämlich Pleite und kurz davor unter- bzw. abzutauchen. Für uns war da nichts mehr zu holen. Aber wir hatten ja unseren Münchner Detektiv in der Zwischenzeit besser kennen gelernt. Daher jetzt noch einmal kurz ein Einschub, wie aus einem Sachbearbeiter ein Münchner Schicki-Micki Detektiv wird.

Auf dem Weg zum Detektiv in München

Seinen Namen will ich mit Absicht nicht nennen. Warum dürfte euch später noch klar werden. Daher werde ich einfach nur Münchner Detektiv schreiben. Um ehrlich zu sein haben wir ihn auch nur so genannt. In seinem Leben bevor er ein Privatdetektiv wurde, war er Sachbearbeiter, ich glaube sogar Beamter, im Münchner Finanzamt. Er hatte einen gut bezahlten Job, Frau, jedoch keine Kinder. Er führte eigentlich ein ganz normales Leben. Mit schickem Häuschen, einem geregelten Einkommen und einem guten Erbe von Seiten seiner Gattin. Deren Vater hatte sehr viel Land irgendwo in Bayern, ist aber im Krieg gefallen und so hatte sie alles geerbt. Unser Münchner Detektiv hätte also ein schönes und ruhiges Leben, leben können. Jedoch kam es anders.

Als es dann in den 60er Jahren darum ging, das Erbe seines Schwiegervaters schnellstmöglich zu verscherbeln, hat er erste Erfahrungen mit der Münchner Detektiv Szene gemacht. Er lies die potentiellen Käufer nämlich beschatten. Oder er wollte es. Aber die Preise waren ihm zu hoch, so dass er es selbst gemacht hat. Nachdem alles weg war, und er um einige Millionen reicher, war er bereits ein Profi in Sachen Spionage. Und was hat unser Münchner Detektiv dann gemacht? Die Russen waren ja in Bayern nicht so aktiv, also fing er an seiner Frau nachzustellen. Als Beamter hatte er ja auch die Zeit dazu, und die Ausrüstung war auch vorhanden. Dieses Spiel trieb er dann so weit, dass seine Frau zuerst Verfolgungswahn bekam, dann in die Klapsmühle kam und sich zum Schluss das Leben genommen hat. Der kleine Sachbearbeiter hatte nun freie Hand für seine Geliebten und genügend Geld von seinem Schwiegervater.

Da Frauen aber mehr auf verwegene Männer stehen, und Sachbearbeiter als eher langweilig empfinden, hat er seinen Beamtenjob gekündigt und sich als Detektiv in München selbstständig gemacht.

Als wir ihn kennen gelernt haben, war der kleine Münchner Detektiv schon seit einigen Jahren aktiv und erzählte uns freimütig sein ganzes Leben. Sein Drang bewundert zu werden, ließ ihn sicher die ein oder andere Sache erfinden. Denn seinen Angaben zufolge arbeitete er nur für das Who is Who der Münchner Szene. Unter anderem als Spion für verschiedene Sportler und Politiker. Glaubwürdig war keine seiner Geschichten, aber wenn man von jemandem etwas will, dann hört man begeistert zu.

Gut. Wir hatten also unser Opfer verloren, und mit dem Münchner Detektiv schien sich eine neue Geldquelle aufzutun. Wir überlegten also wie wir das am besten anstellen sollten. Doch wie nun der Münchner Detektiv zu seiner Hamburger Detektei gekommen ist, schreib ich das nächste mal.

Gruß Vlad

Januar 26, 2009

WSOP Horst - oder warum Glücksspiel so furchtbar profitabel sein kann.

Horst hat Herz. Und Horst hat Schwein. Weil seine Herzklappen kaputt waren und er im Kasino beim Roulette umgefallen ist. Jetzt hat er Herzklappen von einem Schwein und konnte nicht mehr Maximum auf die Kleine Serie setzen. Horst hat auch Autolackierung. Oder besser gesagt, er hatte Autolackierung. Weil Horst auch Kinder hat, und die Kinder nur auf sein Erbe aus sind, hat Horst die Autolackierung verkauft. Jetzt hat Horst nur noch ein 5 Sterne Luxushotel irgendwo im Allgäu oder in den Alpen. Aber auf jeden Fall in Österreich. Weil da hat Horst wenig Steuern.

Horst hat aber vor allem eins, nämlich sehr viel Geld. Naja eigentlich hat er auch das nicht mehr. Denn Horst ist leider am Wochenende verstorben. Gestorben ist er, wie es sich für einen Spieler gehört beim Spielen, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Ärzte wollten sich da nicht so festlegen. Leider nicht um tausende von Euros, sondern im Millionörsaltenheim. während er „Mensch ärger dich nicht” gespielt hat. Im gesegneten Alter von 95 Jahren, hat er sich nun auch seine Ruhe verdient.

Warum erzähl ich euch von Horst? Und vor allem warum nenn ich ihn WSOP Horst? Die Sache ist ganz einfach: er war ein guter Freund, ein Spieler und war schon vor der WSOP in Vegas und auch jedes Jahr dort. Das letzte mal vor 2006 mit 93 Jahren. Mitgespielt hat er selten. Das All In war nicht sein Ding, und richtiges Poker wurde dort eh nicht gespielt. Poker mit zwei Karten war nichts für ihn. Aber er hat mit Doyle Brunson oder wie er es aussprach Doil Brunzn und dem Ivie gespielt. Dem Jungen hat er sogar mal eine Pizza spendiert, weil er Angst hatte, er verhungert. Da er ständig diese Geschichten erzählt hat, wurde er eben WSOP Horst genannt.

Kennen gelernt habe ich ihn irgendwann in den Achtzigern. Er war damals schon 70 oder älter, ich weiß es nicht mehr so genau. Was ich aber weiß, wie ich ihn kennen gelernt habe. Ich saß in einer illegalen Spielhölle - Kasino d’Amour. Der Name ist wirklich wahr, und ihr könnt euch sicher denken was es da noch so gab. Wir spielten gerade eine Partie Poker, Pot Limit 5-Card Draw mit 5 DM Ante. Die Partie konnte oftmals doch recht teuer werden, weil die meisten Spieler mehrere Tausend Mark vor sich liegen hatten. Auf jeden Fall kam irgendwann mal Horst rein - ich war mehr oder weniger neu in dem Kasino. Seine Worte waren: „Ich will ein privates Zimmer, mit einem 50 Mark Ante Tisch und eine blonde Nutte mit großen Brüsten, die mir einen bläst.”

Manche Besucher lachten, manche schauten verstört, aber ein „Croupier” lief los und regelte tatsächlich alles. Ich fragte in der Runde, ob er das wirklich ernst meint. Doch die antworteten nur, dass ich es selbst raus finden muss. Der Croupier kam zurück und annoncierte, dass oben ein Tisch geöffnet wurde mit 50 DM Ante und einem mindesten Table Stake von 25.000 DM. Das war damals eine Menge Geld. Vor allem für mich. Ich hatte neben ein paar Investitionen vielleicht 60.000 Mark zur Verfügung und höchstens 10.000 dabei. Aber mitspielen wollte ich schon, und als ich sah, dass die schlechtesten Spieler am Tisch gingen, musste ich auch hin. Also Schmuck und Auto verpfändet und Bürgen gefunden, damit ich das Geld zusammen gebracht habe.

In dem Moment dachte ich noch, dass die Nutte ein Spaß war. Und auch als ich ins Zimmer kam war keine Nutte dort. Ich hielt es für einen Spruch von einem guten Spieler. Meine Zweifel, ob ich hier wirklich gewinnen könnte beseitigten jedoch die anderen Mitspieler. Ich muss sagen, dass war eine Situation, in der ich nicht betrogen habe. Das Spiel ging dann los, ein Kellner war im Zimmer und auf einmal kam auch die eine oder andere Nutte rein. Mein Gott es war ja schließlich ein Bordell, ich dachte mir nichts dabei. Doch was dann passierte, werde ich in meinem ganzen Leben nicht vergessen. WSOP Hotte bezahlte eine Runde. Was für eine Runde könnt ihr euch wohl denken. Einige Spieler nahmen an, suchten sich eine Nutte aus und diese ging dann unter den Tisch.

Könnt ihr euch vorstellen wie eine Person aussieht, die gerade einen geblasen bekommt und gleichzeitig mehrere Tausend Mark gewinnt oder verliert? Ich schon, und es ist nicht sonderlich angenehm. Vor allem WSOP Horst konzentrierte sich nicht aufs Spiel. Ihm war das Geld egal, so dass er bis zum seinem Orgasmus bereits die ersten 25.000 verloren hatte. Das war wohl einer der teuersten Orgasmen, die ich erlebt habe. Danach spielte er etwas besser, jedoch war ihm das Geld wirklich egal. Ich konnte den Abend mit ca. 80.000 Gewinn abschließen und hatte ein neues Level an Glücksspiel und vor allem ein neues Opfer kennen gelernt.

Jetzt aber genug für heute. Ein andres Mal erzähl ich euch mehr.

Gruß
Vlad

Januar 22, 2009

Es wird sich einiges ändern.

Hallo alle zusammen,

mein Name ist Vitali und ich bin Vladimirs Bruder. *ggg*

Im ernst. Ich bin Vlad’s Neffe und werde mich ab jetzt, um das Blog kümmern. Eine Eigenschaft meines Onkels ist, dass er ziemlich faul ist. Er ist zwar eigentlich ein netter Kerl und ein super Onkel, aber meist macht er nur das wozu er gerade Lust hat. Ihr seht es ja selber an der Regelmäßigkeit bzw. Unregelmäßigkeit seiner Beiträge. Um Ihm jetzt in den Arsch zu treten, dass er regelmäßiger schreibt, bin ich jetzt da.

Da er eine Menge Anfragen bekommen hat, Sachen zu verkaufen, habe ich beschlossen euch ein Angebot zu machen. Er selber wird nichts verkaufen. Davon hat ihm sein Anwalt und auch sein gesunder Menschenverstand abgeraten. Aber ein amerikanischer Anbieter, hat uns angeboten seine Produkte hier auf dem Blog anzubieten. Heute sind einige der Produkte hier angekommen, und so weit es geht werde ich sie am Wochenende zu meinem Onkel mitnehmen. Dann kann er sie sich anschauen und sagen ob sie gut genug sind. Wenn dann jemand unbedingt will, kann er die Produkte hier über das Blog kaufen.

Ich hoffe es ist euch allen recht, wenn hier in Zukunft Werbung gemacht wird. Sollten sich mehr daran stören. Dann ist es auch kein Problem sie wieder abzuschalten. Das Geld würde dann einmal in die Kosten für das Blog fließen. Was nicht sonderlich hoch ist. Der andere und überwiegende Teil, sollte dann an die Besucher ausgeschüttet werden. Entweder mit Gewinnspielen oder durch Turniere bei irgendwelchen Pokeranbieter.

Ich bin für alle Kommentare dankbar. Bisher habe ich in der Hinsicht noch nicht viel gemacht. Aber ich denke es ist eine ganz interessante Möglichkeit.

Liebe Grüße Vlad’s Neffe

Januar 15, 2009

Glücksspiel auf Kur

So ich bin jetzt seit Montag auf Kur. Ist ganz angenehm hier. Etwas gehobene Klasse, was sich meiner Meinung nach vor allem im Personal zeigt. Trainer, Therapeuten usw. sind alle mehr als gut gebaut und kaum älter als 30. Die Ärzte dagegen älter und sehen wenigstens sehr erfahren aus. Natürlich gibt es hier auch einen Golfplatz und die Autos auf dem Parkplätzen schwanken zwischen Midlifecrisis und bequem Cruisen. Sind aber alle sehr net und es ist recht gemütlich.

Was mir aufgefallen ist, ist wirklich das große Interesse an Glücksspiel vor allem Poker. Hier wird jeden Abend gespielt. Darunter Poker, BackGammon, Skat, Binokel und noch das ein oder andere Spiel, dass ich gar nicht kenne. Leider sind die Beiträge eher klein, so dass es wirklich nur um den Spaß geht. Naja mal schauen ob ich noch nicht alles mitbekommen habe oder ob ich was ändern kann.

Riesig ist natürlich auch das TV Programm. Zig ausländische Sender, ich glaube auf fast allen 9.999 Kanälen ist ein anderer Sender. Natürlich Premiere, Sky usw. Ich bevorzuge aber gerade doch die Amiprogramme. Vor allem jetzt wo es in der NFL kurz vorm Finale steht.

Naja ich halte euch auf dem Laufenden. Morgen werde ich erstmal ein paar Abschläge machen gehen. Der Platz ist leider geschlossen, aber ich als Golfanfänger brauch ja eh erstmal ein wenig Übung.

Ich wünsch euch noch einen schönen Abend. Liebe Grüße Vlad.

Januar 11, 2009

Österreichische Kasinos – oder mein Trip durch Europa 2

Nachdem wir Ungern hinter uns gelassen hatten erreichten wir endlich das gelobte Land, oder wenigstens die Softversion davon – Österreich. Deutschland war nicht mehr weit, wir waren fit und konnten es kaum noch erwarten. Jedoch waren wir auch ziemlich jung und hatten nicht wirklich ne Ahnung wo hin. Budapest – Wien – Salzburg – München hieß es zwar, aber wie wir da am besten hinkommen hat man uns nicht gesagt. Seit Budapest spielten wir auch immer wieder Monte. Sobald irgendwo eine größere Menschenansammlung war, packten wir Karten und Tischchen aus und begannen mit unserer Show. Mircea gewann immer und sein jubeln lockte meist auch gleich genügend Menschen an. Dann ging es halt los, mal gewannen die Spieler klein und meist gewannen wir bzw. ich recht hoch. Sobald dann wirklich genug Leute anwesend waren und alle ziemlich heiß versuchten wir die Einsätze zu pushen. Irgendwann drehte ich mich dann aus irgendeinem Grund weg und Mircea markierte die Dame – die Karte, die gefunden werden muss, um zu gewinnen. Spielten genug Leute mit, änderte ich die Markierung und machte sie an eine andere Karte. Spielten noch nicht genug mit, dann gewannen die Spieler ihre Einsätze und wir taten alles sie um Doppel oder gar nichts spielen zu lassen. Meist war es spätestens dann so weit, wenn auch die anderen Zuschauer sahen, dass ich wirklich zu blöd war die Markierung zu sehen, gab es richtig dicke Einsätze. Ich änderte die Markierung und wir gewannen. Meist war kurz danach Schluss, wir wollten ja kein Risiko eingehen. Oft zog ich schmollend von dannen und machte den Spielern einen Vorwurf weil sie die Karten markiert haben und betrügen wollten.

So schlugen wir uns dann bis Wien durch. Man macht damit kein Vermögen, aber heute umgerechnet dürften es schon an die 1.000 € pro Aktion gewesen sein. Wir konnten jeden Tag im Hotel schlafen, gut essen und auch mit Bahn, Bus oder Taxi reisen. In Wien angekommen wollten wir uns erstmal ein wenig erholen und die Touristen ausnehmen. An unserem ersten Abend rechneten wir grob durch wie viel Geld wir in der nächsten Woche machen würden. Es war Wien und wir rechneten locker mit 2.000 bis 5.000 € am Tag also ca. 25.000 bis 30.000 € in der Woche. Mit unserem bis dahin gewonnenen Geld wollten wir uns dann in Deutschland mit irgendetwas selbstständig machen. Wir träumten von einem Bauunternehmen oder einem Restaurant, wir dachten sogar an ein Bordell, eine Disko und sonstiges in diesem Bereich.

Leider kam unseren Träumen jedoch die Realität dazwischen. Als wir starten wollten war Wien voll von Monte- und Hüttchenspielern. Und nicht nur, dass diese uns unsere Kunden wegnahmen, nein die wurden auch noch richtig aggressiv bis hin zu „Standmiete“ für 15min aufstellen mussten wir zahlen. Damit und dem bereits in bar und im Voraus bezahltem Hotel waren wir wieder mal fast Pleite. Jedoch unsere Kollegen, die anderen Hüttchenspieler, sollten uns doch noch helfen. Sie schlugen uns nämlich vor, als sie uns ganz freundlich des Platzes verwiesen, wir sollten uns doch ins Kasino bemühen und dort die Leute abziehen.

Dem Tipp folgten wir natürlich, auch wenn wir ihn nicht wirklich glaubten. Ist man jedoch hoffnungslos, versucht man vieles. Wir also unser Brett und alles zusammen gepackt, ins Taxi gestiegen und ins Kasino gefahren. Dort erst einmal nicht schlecht gestaunt, als sie Eintritt wollten, und nicht hinein ließen, dort alle irgendetwas spielten und überhaupt kaum jemand aß oder tanzte. Was war passiert? Für uns war ein Kasino der Speiseraum von Offizieren und nicht etwas in dem Glücksspiel betrieben wurde. Tja wir kamen nicht hinein, doch waren wir angefixt.

Es ging also drum Ausweise und anständige Kleidung zu bekommen. Beides war kein wirkliches Problem belastete unser Budget jedoch ziemlich. Wir waren so Pleite, dass wir es nicht mal mehr zurück geschafft hätten. Ein paar hundert Schilling war alles. Also setzten wir alles auf eine Karte und kurz vorm Weinen als wir dann endlich im Kasino standen. Nicht nur, dass uns die Atmosphäre beeindruckt hatte, nein wir wussten auch nicht wie wir hier Geld verdienen sollten. Doch bevor wir durchdrehten entschlossen wir uns mal alles genauer anzuschauen. Wir wechselten das Geld in Chips und spazierten durchs Kasino. Wir wollten etwas mit Karten machen, jedoch fasste beim Black Jack niemand seine Karten an und Poker haben wir damals entweder übersehen oder es gab es noch nicht. Zum Schluss entschieden wir uns es mit Roulette zu versuchen. Unser Plan war auf Schwarz oder Rot zu setzen. Erst klein und wenn wir verlieren dann verdoppeln bzw. wenn wir gewinnen dann doppelt so hoch zu spielen. Das Glück war uns hold und wir verloren nicht gleich alles, gewannen leider auch nicht viel.

Doch dann sollte uns doch noch die Muse küssen. Neben uns wurde um richtig Geld gespielt und wir bewunderten die Leute bloß. Eine gut genährte Dame, die sich kaum bewegen konnte an dem Tisch, stoß einen Jeton von ihrem Stapel und direkt in Mirceas Arme. Der bemerkte natürlich nichts und ich wollte den Jeton unbedingt haben. Also nahm ich einen seiner Jetons vor ihm und beugte mich über den Tisch um zu setzen, dabei nahm ich dann auch den Jeton der guten Dame. Auf der Toilette überlegten wir dann was möglich ist und entschieden uns, dass wenn die Gute dabei nichts gemerkt hat, man sie sicher auch gut beklauen kann. Dazu wollte ich mich immer über den Tisch beugen und setzen und während dessen Griff Mircea unter mir durch und klaute den ein oder anderen Jeton.

So machten wir gut ein paar Tausend Schilling am Tag, so dass wir Wien wieder mit gefüllten Taschen verlassen konnten und uns weiter Richtung Deutschland machen.