Juni 18, 2008

Kartenzählen - Der Abschluss

So eigentlich gibt es jetzt nicht mehr viel zu sagen. Wer bisher gut aufgepasst hat, der müsste in der Lage sein BlackJack mithilfe des Kartenzählens zu schlagen. Wer nicht, der muss halt weiterhin Poker spielen. Die Aktion war ein Versuch und ich denke so etwas werde ich mal wieder machen. Was jetzt noch etwas kaotisch war wird sich bis dahin sicher bessern. Ich hoffe es hat euch trotzdem etwas Spaß gemacht. Wenn ihr noch Fragen haben solltet, dann nur raus damit, ich beantworte sie auch gerne noch im Nachhinein. Jetzt zum Abschluss noch ein paar Buchempfehlungen.

Deutsche Bücher:
Da sind die Bücher von Michael Rüsenberg zu empfehlen. Diese sind genau so gut für Einsteiger wie für Fortgeschrittene zu lesen. Vor allem für die Spieler, die sich hauptsächlich in Europa aufhalten, wo die BlackJack Regeln doch ziemlich ähnlich sind.

Englische Bücher:
Da kommt man an den beiden Standardwerken von Stanford Wong nicht vorbei. Wer in Amerika spielen will oder die Basisstrategie für andere Spielregeln lernen muss, braucht unbedingt diese beiden Bücher. Gehen sehr tief in die Materie und sind in einem sehr guten und verständlichen Englisch geschrieben. Daher unbedingt zu empfehlen.

Andere Zählarten:
Hier nur das Buch zum KO Count. Ich selbst habe Knock-Out BlackJack nur einmal kurz überflogen und mir schien diese Zählweise keinen Vorteil zu bringen. Daher habe ich mich auch nicht tiefer damit beschäftigt. Aber für alle, die ihren Horizont erweitern wollen sicher zu empfehlen. Ist allerdings in Englisch geschrieben.

Unterhaltung
Beat the Dealer ist natürlich DAS Buch über Karten zählen. Edward Thorp erzählt dabei wie er aufs Kartenzählen gekommen ist und wie er angefangen hat. Interessant ist vor allem seine Geschichte über seine Finanziers. Er nennt sie Mr X und Mr Y glaube ich. Aber es ist ein offenes Geheimniss, dass sich dahinter irgendwelche Mafiagrößen verbargen, die so ihrer Konkurenz bei den Kasinos schaden wollten. Bringing down the house und Breaking Las Vegas kenne ich nicht, aber wenigstens eins davon behandelt die Geschichte von MIT Studenten, die richtig fett in Vegas mit Kartenzählen abgeräumt haben. Der Poper Pro Andi Bloch war damals auch dabei und im Kino läuft grad ein Film drüber. Sind sicher auch mal interessant zur Entspannung. Auch hier wieder alle in Englisch geschrieben, aber wenigstens Beat the Dealer ist sehr leicht lesbar, die anderen kenne ich nicht.




Juni 10, 2008

Kartenzählen - Bankroll und Einsatzhöhe

Bisher habe ich gesagt die Einsatzhöhe sollte sich nicht nach der Gewinnerwartung richten. Sondern man setzt Maximum wenn man im Vorteil ist und Minimum wenn man im Nachteil ist. Das ist auch richtig um den Gewinn zu maximieren, jedoch hat es den Nachteil, dass dabei das Ruinrisiko sich verändert. Dies muss übrigens kein Nachteil sein.

Das Ruinrisiko ist abhängig von der Gewinnerwartung und des Kapitals. Hier findet ihr die genaue Formel dazu. Die Gewinnerwartung ändert sich von Hand zu Hand. Wenn daher das Ruinrisiko gleich bleiben soll muss sich auch das Kapital ändern. Dies ist aber theoretisch nicht möglich, da man immer mit der gleichen Bankroll spielt. Sieht man die Bankroll als Einheiten, dann kann man diese Anpassen. Mit einer Bankroll von 10.000 kann man zum Beispiel 20 Einheiten a 500€ haben oder 1.000 Einheiten a 10€.

So könnt ihr euer Ruinrisiko immer gleich halten indem ihr einfach die Größe der Einheiten variiert. Die Größe des Kapitals bleibt damit immer gleich, aber die Anzahl eurer Spieleinheiten verändert sich und so auch, das Ruinrisiko. Der Nachteil daran ist, dass ihr die Höhe eurer Einsätze variiert und damit nicht das Maximum gewinnt.

Ausweichen könnt ihr dem indem ihr die Zahl eurer Einsätze berechnet für die Minimala Gewinnerwartung und ein festes Ruinrisiko. Diese dürften 800 Einsätz für ein Ruinrisiko von 3% sein. Ich kann mich hier auch täuschen, die Zahl ist aus dem Gedächtnis, ich hab grad kein Rechner bei Hand um es nachzurechnen. Spielt man jetzt mit Einheiten a 500€ - in den meisten Kasinos das Maximum pro Platz im normalen Spiel - dann bräuchtet ihr eine Bankroll von 400.000€.

Je niedriger eure Bankroll ist umso mehr solltet ihr die Höhe der Stücke anpassen, also senken wenn die Gewinnerwartung niedrig ist dann weniger setzen und wenn die Gewinnerwartung hoch ist dann höher setzen. Vorraussetzung ist immer, dass ihr auch mehrere Boxen bespielen könnt.

Juni 3, 2008

Kartenzählen - Tipps und Tricks

So danke für die Tipps mit dem Modem. Man muss nur lange genug jammern, dann geht es auch von alleine. Ich schau grad drauf und schon tuts. Komisches Ding und komischer Anbieter.

Aber jetzt noch schnell ein wenig zum Kartenzählen. Wer bis jetzt artig mitgelesen hat, der dürfte schon die ersten Euros in der Tasche haben. Wenn nicht das Kasino etwas dagegen unternommen hat. Die Spielbank hat nämlich leider viel zu viele Möglichkeiten etwas dagegen zu tun.

Zum Beispiel gibt es da Mischmaschinen. Die alten Mischmaschinen haben die Karten immer nur in die hinteren zwei Drittel gemischt, so blieb das erste Drittel des Decks unberührt. Damit konnte man noch einigermaßen Geld machen. Die Varianz war sehr hoch, aber es konnte durch noch besiegt werden. Indem man einfach mehrere Counts parallel gezählt hat. So hatte man immer einen Count für das noch unberührte Drittel. Es war zwar um einiges aufwändiger, aber es ging.

Die neuen Mischmaschienen mischen jedoch die Karten komplett zurück. Da bringt dann counten auch nichts mehr. Hat man so ein Kasino, dann bleibt einem nur übrig auf andere auszuweichen.

Eine andere Möglichkeit um den Kartenzählern das Leben schwer zu machen ist es das Deck ziemlich weit vorne abzustechen. So wird nur noch ein kleiner Teil ausgespielt. Das Problem dabei ist, dass ziemlich oft gemischt werden muss und dem Kasino so Geld durch die Lappen geht. Daher empfiehlt es sich an gut frequentierten Tagen zu kommen, dann spielen die Kasinos öfters mehr Karten aus und durch das Plus der anderen Spieler wird es nicht so offensichtlich wenn man selbst Karten zählt.

Das größte Problem für Kartenzähler ist aber das Hausrecht des Kasinos. Sie haben immer und überall die Möglichkeit jemanden des Hauses zu verweisen. Und das ist auch meist das Einfachste. Daher sollte man so unauffällig wie möglich spielen. Jetzt ist die Frage wie kann man unauffällig spielen? Ich bin der Meinung es geht kaum. Manche sagen man soll seine Einsätze stärker variieren. Wenn man zum Beispiel einen ein prozentigen Vorteil hat setzt man den doppelten Minimaleinsatz, bei einem zwei prozentigen Vorteil dann den vierfachen usw. Doch gibt man damit ziemlich viel Value auf und im Endefekt wird ein guter Dealer es doch merken. Wenn variieren, dann unauffälliger. Wenn man im Plus ist lässt man zum Beispiel seinen Einsatz liegen, oder man tut so als glaube man an eine Gewinnsträhnt und setzt mehr. Einfach wilder variieren, mal setzt man 100, mal 250, mal 150 usw. Aber auch dabei wird man so lange der Vorteil beim Haus ist nur minimal setzen oder wenigstens eindeutig weniger als wenn man selbst einen Vorteil hat. Und auch hier verschenkt man Value und wenn der Dealer gut ist wird er auch das nach einer Weile durchschauen.

Es gibt auch noch die Möglichkeit zu zweit zu spielen. Dabei spielt ein Spieler immer mit dem gleichen Einsatz und sobald das Deck heiß ist kommt ein zweiter Spieler dazu und setzt Maximum. Dies macht er entweder von Außen oder setzt sich selbst dazu. Es wird nur etwas auffällig wenn er sich hinsetzt und sobald das Deck wieder schlecht wird aufsteht und wenn es wieder gut wird sich wieder hinsetzt. Es empfiehlt sich daher mehr nur von Außen auf der Box des Partners maximal mitzuspielen. Der Dealer merkt dann nicht so schnell, dass da etwas nicht stimmt. Vor allem wenn der Tisch voll ist und viele Leute von Außen mitsetzen.

Manche Kasinos im Ausland erlauben es mittlerweile auch nicht mehr von außen mitzusetzen bzw. in ein laufendes Deck einzusteigen. Womit diese Möglichkeit auch genommen wurde.

Meine Empfehlung ist es daher wenn man öfters in ein Kasino kommen will. Sich einfach mit den Dealern gut halten, versuchen sie auf seine Seite zu ziehen. Für Stimmung sorgen, mehr Tronc geben und hoffen das sie so nicht so schnell Misstrauisch werden. Will man aber nur einmal in das Kasino gehen, dann schröpft die Kuh so schnell es geht. Einfach nur zwischen Minimum und Maximum wechseln. Wenn ihr auffallt, tja dann habt ihr halt Pech gehabt, aber wenigstens habt ihr schon etwas Geld mitgenommen. Man wird euch nicht gleich beim ersten Mal sperren oder dergleichen. Aber in diesem Kasino solltet ihr euch so schnell nicht mehr blicken lassen.

So aber jetzt genug für heute. Wenn ihr noch Fragen habt zu dem Thema, dann nur raus damit. Ich werde morgen oder übermorgen noch etwas zum Bankroll sagen und dann noch ein letztes Kapitel mit Fragen und Buchempfehlungen schreiben. Jetzt wünsch ich euch erstmal eine gute Nacht.

Gruß Vlad

Mai 27, 2008

Kartenzählen - das Kartenzählen

So wie ihr eure Verluste minimiert wisst ihr jetzt schon. Die Basisstrategie führt nämlich genau dazu, ihr verliert ca. 0,5% eurer Hände und eures Einsatzes auf lange Sicht. Je nachdem welche Karten gefallen sind verändert sich aber diese Wahrscheinlichkeit. Sie wird mal niedriger sein und ihr würdet 5% verlieren und sie wird mal höher sein und ihr werdet 5% gewinnen. Durch das Kartenzählen könnt ihr diese Wahrscheinlichkeiten nicht verändern, auf lange Sicht werdet ihr immer 0,5% eurer Hände verlieren. Ihr werdet aber mithilfe des Kartenzählens wissen wann ihr im Vorteil seid und wann im Nachteil. Das bedeutet obwohl ihr 0,5% der Hände verliert, setzt ihr in den Händen wo ihr einen Vorteil habt mehr als in den Händen in denen ihr im Nachteil seid. Dadurch verliert ihr auf lange Sicht zwar mehr Hände wie ihr gewinnt, aber in den Händen wo ihr gewinnt, gewinnt ihr mehr Geld als ihr in den Händen wo ihr verliert, verliert.

Hört sich komplizierter an als es ist. Kurz gesagt wisst ihr durch das Kartenzählen immer eure Gewinnwahrscheinlichkeit und könnt euren Einsatz daran anpassen. Am besten setzt ihr das Maximum wenn ihr im Vorteil seid und das Minimum wenn ihr im Nachteil seid.

Es gibt unzählige Methoden um die Karten zu zählen. Ich werde nachher nur auf den HiLo Count eingehen und die anderen nur kurz erwähnen. Die Basis für alle Zählmethoden ist jedoch die Änderung der Gewinnwahrscheinlichkeit wenn man eine Karte aus dem Deck einfernt. Hier nochmal kurz die Veränderung der Gewinnerwartung nach dem entfernen einer Karte aus einem Deck:
2 (+0,39); 3 (+0,46); 4 (+0,6); 5 (+0,78); 6 (+0,46); 7 (+0,3); 8 (0); 9 (-0,19); T (-0,49); A (-0,59).

Beim HiLo Count gibt es jetzt nur 3 Werte: -1; 0; +1. Diese werden jetzt den einzelnen Karten zugeordnet. 2; 3; 4; 5; 6 wird der Wert +1 zugeordnet, 7; 8; 9 der Wert 0 und den Kopfkarten (T) und dem As (A) wird der Wert -1 zugeordnet. Wie man nun sieht verzichtet der HiLo Count der Einfachheit halber auf Genauigkeit. Eine zwei hat den gleichen Wert wie eine Fünf, jedoch verbessert sie die Gewinnwahrscheinlichkeit um fast 0,4% weniger. Man rechnet hier aber mit Durchschnittswerten. Das Spiel im Kasino ist schon schwer genug, so dass man auf ein paar Promille Gewinn verzichtet um weniger Fehler machen zu können.Wer jedoch will und es kann, kann auch mit den eigentlichen Wahrscheinlichkeiten counten.

Doch wie geht nun Counten an sich? Wie der Name schon sagt zählt man einfach die den Karten zugeordneten Werte. Fällt eine Zwei dann zählt man +1, fällt jetzt noch eine Sechs dann nimmt man nochmals +1 und ist bereits bei +2. Fällt jetzt eine Dame, dann zählt man -1 und ist wieder bei +1. So geht dass dann ständig weiter und so lange das Deck nicht gemischt wird zählt man munter mit. Mit jeder neu gesehenen Karte könnt ihr nun eure Wahrscheinlichkeit neu ausrechnen. Doch vorsicht, +1 bedeutet nicht, dass sich die Wahrscheinlichkeit um +1% verändert. Sie verändert sich nämlich immer nur um ca. 0,5%. Habt ihr also einen Count von +6, dann hat sich die Wahrscheinlichkeit um 3% zu euren Gunsten verändert.

Jedoch seid ihr damit noch kein 3% Favorit. Wie am Anfang gesagt habt ihr mit der Basisstrategie einen Nachteil von ca. 0,5%, diesen müsst ihr noch dazu zählen. Bei einem Count von +6 habt ihr also eine positive Gewinnwahrscheinlichkeit von 2.5%. Ihr könnt dies auch umgehen indem ihr einfach wenn das Deck neu angefangen wird gleich bei -1 anfangt.

Anfangen müsst ihr mit dem Counten natürlich immer wenn das Deck neu losgeht. In deutschen Kasinos und auch in den meisten anderen mittlerweile gibt es jetzt noch ein Problem. Wir sind hier bisher immer nur von einem Deck ausgegangen. Die Kasinos haben aber meistens mehrere Decks. Daher müsst ihr euren Count auch noch an die restlichen Decks anpassen. Das bedeutet ihr teilt den Count durch die Anzahl an im Spiel verbliebenen Decks. Habt ihr einen Count von 9 und es sind noch 3 Decks im Spiel, dann müsst ihr 9 durch 3 teilen und euer eigentlicher Count mit dem ihr eure Wahrscheinlichkeit ausrechnen könnt wäre (9:3=)3. Hier reicht es aus wenn ihr mit halben Decks rechnet bzw. darauf auf- oder abrundet.

Jetzt wisst ihr wie man Karten zählt und könnt in jeder Situation berechnen wie hoch eure Gewinnwahrscheinlichkeit ist. Daran müsst ihr jetzt nur noch eure Einsatzhöhe anpassen. Ideal wäre es natürlich wenn ihr so lange ihr einen Nachteil habt nur das Minimum setzt und wenn ihr einen Vorteil habt das Maximum. Aber erstens ist dies ziemlich auffällig und zweitens braucht es dazu eine sehr hohe Bankroll. Doch zu den beiden Themen gibt es später mehr.

Um im Eifer des Gefächts keine Fehler zu machen heißt es üben. Üben schnell die Karten zu zählen und abzuschätzen wieviele Decks bereits gefallen sind um raus zu bekommen wieviele noch im Spiel sind. Zum Üben empfiehlt es sich wirklich mal im Kasino vorbei zu schauen. Man muss ja selbst gar nicht spielen sondern einfach nur Counten. Je besser ihr werdet und je mehr Übung ihr habt umso einfacher wird es euch fallen. Irgendwann könnt ihr nicht nur eine Karte auf einmal aufnehmen sondern zwei, drei oder sogar noch mehr. Und ihr werdet auch ohne Probleme mithilfe der Dicke des ausgespielten Stapels die restlichen Decks ermitteln können. Dazu noch ein Tip, falls ihr damit Probleme habt. Pro gespielter Runde werden im Durchschnitt 21 Karten ausgeteilt. Nach ca. fünf Runden sind also zwei Decks ausgespielt worden.

Das wars für heute und ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

Gruß Vlad

Mai 24, 2008

Kartenzählen - Die Basisstrategie

So heute geht es jetzt um die Basisstrategie. Die Basisstrategie sorgt dafür, dass euer Verlust minimiert wird. Ihr verliert damit auf lange Sicht ca. 0,5% der Spiele und ohne den Einsatz zu variieren auch 0,5% des Einsatzes. Dies ist nur ungefähr, da der Hausvorteil davon abhängt welche Bedingungen es gibt. Die folgende Tabelle dürfte für die meisten deutschen Kasinos gelten. 5 oder 6 Decks, Dealer stands on 17, 9, 10 und 11 dürfen gedoppelt werden und es ist erlaubt nach einem Splitt zu doppeln.

Basisstrategie Tabelle

In dieser Tabelle seht ihr oben erstmal die offene Karte des Dealers. In der linken Spalte sind eure beiden ersten Karten. Zuerst Paare, dann die Hard Hands als Summe der beiden Karten und dann die Soft Hands. Z bedeutet ziehen, B bedeutet stehen bleiben, S bedeutet splitten und D bedeutet doppeln.

Alles was kleiner in der Summe als 12 ist wird nochmals gezogen und bei allem was über 16 ist wird gegen egal welche Aufkarte stehen geblieben. Genau so bei den Softhands. Unter A7 wird immer gezogen und über A7 immer stehen geblieben.

Diese Tabelle gilt es jetzt erstmal auswenig zu lernen. Wie ihr da vorgeht bleibt euch selbst überlassen. Ich habe es so gemacht, dass ich immer mit meinen beiden Karten angefangen habe. Also zum Beispiel mit 13, 14, 15 und 16 stehen bleiben bis zu einer offenen Sechs und danach immer ziehen, die einzige Ausnahme ist bei 16 gegen eine T. Oder Achter und Neuner immer splitten bis zu T oder A der Bank mit der Ausnahme dass bei Achter danach gezogen wird und bei Neuner stehen geblieben genau so wie Neuner gegen eine Sieben. Ich würde euch empfehlen es euch schön in Sätzen aufzuschreiben, es ist dann meist einfacher sich zu merken als so in einer Tabelle.

Es ist eigentlich gar nicht so schwer wie es aussieht. Nach kurzer Zeit hat man es drauf, und dann kann man es neu lernen je nachdem welcher Count ist. Aber es ist wirklich wichtig es zu können um erfolgreich zu spielen. Achtet aber drauf, dass ihr wirklich die Basisstrategie spielt, die für euer Kasino die richtige ist. Im Internet gibt es dazu mehrere Rechner und auch Bücher. Ich würde euch für den Anfang diesen Basisstrategie-Rechner empfehlen.

Für alle, die es interessiert hier noch ein paar Buchtipps. Michael Rüsenberg ist sicher der beste deutsche Autor auf diesem Gebiet, daher würde ich auch seine Bücher empfehlen.

Meiner Meinung nach das beste Buch auf dem deutschen Markt. Es ist sehr umfangreich und erklärt wirklich alles. Es ist zwar teuer, aber den Preis wirklich wert.

Für alle, denen das vorherige Buch zu teuer ist. Auch dieses Buch reicht aus um das Kartenzählen zu lernen. Ist allerdings bei weitem nicht so umfangreich. Für den Anfänger und wenn man nicht tief dahinter blicken will bzw. es einem reicht wenn man die Erweiterungen der Basisstrategie nur für einige Kasinos kennt, dann reicht dieses Buch völlig.

Da jemand per Mail gemeint hat ich sollte mehr Werbung machen werde ich das zuletzt genannte Buch verschenken. Es ist fast wie neu. Wenn ihr es wollt müsst ihr in irgend einem Forum oder einem Blog einen Link zu mir setzen. Schreibt dann in den Kommentaren wo ihr den Link gesetzt habt. Alle die bis nächsten Sonntag um 24 Uhr einen Link gesetzt und es mir mitgeteilt haben nehmen an der Verlosung teil. Der Reihe der Mitteilungen nach bekommt jeder eine Nummer und ich werde es dann auswürfeln. Wer mehr Links setzt (natürlich nicht hintereinander in einem Beitrag) kann dies gern auch öfters hier schreiben. Der nimmt dann mit zwei Zahlen daran teil.

So aber jetzt erstmal ein schönes Restwochenende. Hier wird es langsam voll und ich muss mich um meine Gäste kümmern. Ich wünsch euch viel Spass beim Basisstrategie lernen.
Gruß Vlad

Mai 22, 2008

Kartenzählen - BJ Regeln

Dadurch, dass man BJ mit Informationen spielen kann, man sieht ein Teil der Karten die nicht mehr kommen können. Kann man BJ sehr gut und auch sehr schlecht spielen. Das bedeutet man kann den Hausvorteil verkleinern oder vergrößern. Die Basisstrategie ist die Strategie, die den Hausvorteil minimiert. Bevor es jedoch an die Basisstrategie geht hier erstmal eine kurze Regelzusammenfassung.

Die BlackJack Regeln
Für alle, die BJ nicht wirklich kennen hier noch eine kurze Zusammenfassung der Regeln. Je nachdem wo man spielt sind auch die Regeln unterschiedlich. Es sind aber meist nur kleine Abweichungen, wie das die Bank bei einer soften 17 noch ziehen muss oder das ein BJ auch nur 1:1 ausbezahlt wurd usw.

Es gibt zwei Möglichkeiten zu gewinnen. Entweder man ist näher an 21 als der Croupier oder der Croupier überkauft sich und man selbst hat weniger als 21. Wenn man mehr als 21 hat, hat man direkt verloren und genau so wenn der Croupier mehr hat ohne die 21 zu überschreiten. Haben beide gleich viel dann gewinnt man nichts und verliert man nichts. Die einzige Ausnahme hierzu ist wenn beide 21 haben der eine jedoch als BlackJack (das bedeutet mit zwei Karten, also ein As und eine Kopfkarte) und der andere mit mehreren Karten. Dann gewinnt der BlackJack trotzdem.

Die Spieler bekommen jeder eine Karte und genau so der Croupier. Dann bekommt jeder Spieler eine zweite Karte, der Croupier jedoch nicht. Die Karten werden alle offen gegeben. Hier gibt es schon die ersten Ausnahmen, wird nur mit einem Deck gespielt werden die Karten meist verdeckt gegeben oder der Croupier bekommt noch eine zweite aber verdeckte Karte.

Dann geht das eigentliche Spiel los mit den ersten beiden Karten kann man entscheiden seinen Einsatz zu verdoppeln (meist wenn sie eine bestimmte Summe ergeben wie 9, 10, 11) oder man kann sie splitten wenn man ein Paar hat. Mit den ersten beiden und auch den weiteren Karten kann man ziehen und eine weitere Karte fordern oder stehen bleiben. Diese Entscheidungen haben alle Spieler der Reihe nach im Uhrzeigersinn. Sind alle fertig ist der Croupier dran er muss ziehen so lange er unter 17 ist und stehen bleiben wenn er 17 oder mehr hat. Ist auch er fertig wird geschaut wer gewonnen und wer verloren hat. Hat ein Spieler sich vorher schon überkauft, also mehr als 21 gehabt wird sein Geld direkt einkassiert, oder falls er einen BlackJack hatte und die Bank keine 10 oder As liegen hat wird dieser auch direkt ausbezahlt.

Die Werte der Karten sind folgende. Alle Kopfkarten (Zehn, Bube, Dame, König) zählen als 10, die anderen Karten zählen nach ihrem Wert (2 also 2, 7 also 7 und 9 zählt 9). Das As jedoch zählt entweder 11 oder 1 je nachdem was für einen Vorteilhafter ist. Mit As + 9 hat man zum Beispiel 20 und As + 9 + 2 hat man 12.

So jetzt solltet ihr so grob bescheid wissen wie Black Jack funktioniert. Gleich gehts weiter mit der Basisstrategie.