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	<title>Betrüger - Aus dem Leben eines Taugenichts &#187; Betrug</title>
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	<description>Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Poker, Falschspiel und Betrug. Glücksspiel, Kneipe und Alkohol. Einfach Geschichten die mein Leben so schreibt.</description>
	<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 16:32:51 +0000</pubDate>
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		<title>Der Verkauf von Draculas Schloss V</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 16:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
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Auch Gerhard ist gegangen und wir sind los um Mr LA zu suchen. Auf dem Weg dahin habe ich wirklich angefangen an dem Plan zu zweifeln. Wir hatten zwar schon einige Dinger durchgezogen zu der Zeit, aber das war wirklich eine größere Sache. Und darin waren wir noch richtige Anfänger. Die Idee gefiel mir, um [...]]]></description>
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<p>Auch Gerhard ist gegangen und wir sind los um Mr LA zu suchen. Auf dem Weg dahin habe ich wirklich angefangen an dem Plan zu zweifeln. Wir hatten zwar schon einige Dinger durchgezogen zu der Zeit, aber das war wirklich eine größere Sache. Und darin waren wir noch richtige Anfänger. Die Idee gefiel mir, um ehrlich zu sein, auch nicht mehr so richtig und ich war kurz davor Plan B zu starten. Das hieße alles abbrechen, ein paar Mädels zum &#8220;Casting&#8221; besorgen und dann mit dem restlichen Geld abhauen. Aber da wir ja nicht mehr wirklich was zu verlieren hatten wollte ich doch noch den nächsten Schritt versuchen.</p>
<p>Wir fanden Mr LA, beruhigten ihn und versuchten ihm die Sache auszureden. Doch er war mittlerweile richtig heiß auf des Schloss und hatte eine grandiose Idee. Er wollte mit dem restlichen Geld, dass er noch hat ein paar Schläger organisieren und Gerhard aus dem Weg schaffen. Wir konnten ihm die Sache Gott sei dank ausreden und brachten ihn auf eine neue Idee. Er sollte doch seinen Charme nutzen und bei der Assistentin rausfinden ob es keine Möglichkeit gibt. Überzeugt wie er von sich war, war er sofort Feuer und Flamme von der Idee, und sich völlig sicher da etwas zu reißen.</p>
<p>Gegen später ging er dann zu ihr, mit zwei Flaschen Wein aus dem Keller bewaffnet. Beim Besorgen hat er natürlich die ein oder andere Tür im Keller demoliert um an das Weinlager zu kommen. Wir gingen dann ins Bett und Mr LA zu der Assistentin von Gerhard. Und wie der Zufall es so will, hatte Cristina auch eine Idee wie man doch noch an das Schloss kommen kann. Dafür wollte sie aber 250.000$ haben, und garantierte dass Mr LA dafür das Schloss und noch einiges mehr bekommt. Die Geschichte war folgende: Gerhard ist nicht der direkte Besitzer des Schlosses sondern seine Tante. Die hatte aber keine Kinder und daher kümmerte sich Gerhard um alles. Dabei wirtschaftete er nicht nur den ein oder anderen Schilling in seine Tasche. Und seine Sekräterin wusste natürlich von allem bescheid. Die Beweise hatte sie und würde sie auch Mr LA für die genannte Summe geben. Damit hätte er Gerhard in der Hand und könnte sicher noch einiges mehr herausschlagen. Cristina war dabei so überzeugend, das Mr LA ihr die ganze Geschichte zu 100% abkaufte. Mit dem Geld konnte er sie sogar noch runter handeln und abgemacht wurde dann 20.000$ sofort, 100.000$ bei der Übergabe der Daten und 50.000$ nachdem ihm das Schloss gehört.</p>
<p>Mr LA weckte uns noch in der Nacht um von seinem Erfolg zu erzählen. Er erzählte alles ganz genau, wie er die Schlampf, wie er sie nannte, um den Finger gewickelt hat und was er jetzt noch alles vor hat. Er dachte gar nicht dran sich nur mit dem Schloss zufrieden zu geben. Er wollte auch noch Geld haben und genau so wenig die restlichen 50.000$ bezahlen. Als wir ihn fragten wie er überhaupt die 20.000$ bezahlen will, die er ihr direkt versprochen hatte, meinte er nur keine Sorge und zog noch ein paar Bündel Dollars aus der Tasche. Also hatten wir ihn doch richtig eingeschätzt, er hatte nicht nur die gewechselten DM dabei sondern noch mehr Geld.</p>
<p>Am nächsten Morgen bezahlte er Cristina die Kohle und wir reisten wieder ab. Ein Termin in Wien wurde vereinbart und wir fuhren direkt zum Flughafen. Diesmal klappte auch alles, wir flogen nach Hause und Mr LA zurück in die Staaten um weiteres Geld zu besorgen. Jedoch nicht bevor er uns in Wien noch als &#8220;Dank&#8221; 10.000 DM für die Unkosten überreichte. Auch wenn er keine Frauen hatte, war sein Ausflug doch von Erfolg gekrönt und er war zufrieden. Wir mussten zwar ein bisschen Jammern und Druck machen für das Geld, aber er zahlte doch anstandslos, er musste ja auch befürchten, dass wir ihn noch verraten. Als wir dann in Wien auf seine Rückkehr warteten freuten wir uns, dass doch bisher alles so rosig gelaufen ist und wir 20.000$ und 25.000DM reicher waren.</p>
<p>Wer jetzt aufgepasst hat, der merkt sicher, dass da 15.000DM zu viel sind. Erinnert ihr euch noch an die Grenzer? Ich hab doch gesagt zu der Zeit war in Rumänien fast jeder zu kaufen. Für kleines Geld haben wir sie bestochen um so wenigstens unsere Unkosten zu decken, falls etwas schief geht. Einen Plan B und am besten noch C und D zu haben ist immer gut.</p>
<p>Leider hört aber hier die Geschichte auf. Das restliche Geld haben wir genau so wie Mr LA nicht mehr gesehen. Es gab Gerüchte, dass er in Amerika bereits wegen Steuerbetrugs gesucht wurde und sie ihn direkt am Flughafen gefischt haben. Aber vielleicht sind ihm auch Zweifel an der ganzen Geschichte gekommen oder irgend ein anderer Nachtclub Besitzer hat ihn abgeknallt. Was genau war weiß ich nicht, aber unsere erste große Sache ist nicht so gelaufen wie geplant. Wir waren zwar etwas fertig, aber wenigstens hatten wir Profit gemacht. Und auf jeden Fall haben wir auch etwas gelernt, unsere nächsten Sachen sind dann glatter abgelaufen und waren besser durchplant.<br />
Gruß Vlad</p>

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		<title>Der Verkauf von Draculas Schloss IV</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 23:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
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Wir übersetzten es wieder auf Rumänisch. Richard aka Alin Chivereanu aka der Verwalter des Schlosses Bran reagierte sofort und gab Mr LA als sein Anwalt aus Amerika aus. Auch hier mussten wir wieder übersetzen, und obwohl Mr LA erst einmal perplex war, hatten wir ihn richtig eingeschätzt. Er begann relativ schnell sich auf seine Rolle [...]]]></description>
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<p>Wir übersetzten es wieder auf Rumänisch. Richard aka Alin Chivereanu aka der Verwalter des Schlosses Bran reagierte sofort und gab Mr LA als sein Anwalt aus Amerika aus. Auch hier mussten wir wieder übersetzen, und obwohl Mr LA erst einmal perplex war, hatten wir ihn richtig eingeschätzt. Er begann relativ schnell sich auf seine Rolle einzustellen und spielte sie erstaunlich gut. Er schien wirklich Talent zu haben. Direkt spielte er sich wichtig auf, forderte alle Unterlagen und lud die Gäste ein im Schloss zu übernachten. Wir waren etwas überrumpelt von seinem Einsatz, aber er ging voll in seiner Rolle auf und uns sollte es recht sein.</p>
<p>Er fing sogar an das Personal rumzukommandieren und schickte sie Gerhard und seine Sekräterin auf ein Zimmer zu bringen. Als sie dann weg waren verabschiedete sich auch Richard und bat uns davor noch ihm dabei zu helfen und die Nacht selbstverständlich auch hier zu verbringen. Wir saßen dann noch zu dritt da und fragten Mr LA ob er überhaupt eine Ahnung hat um was es da geht. Er meinte nein, aber man kann sich ja die Unterlagen mal Ansehen, wenn man schon hier ist. Also schauten wir mal drauf und uns wurde klar, dass da nichts zu machen ist.</p>
<p>Also entschlossen wir uns die Situation nutzen und eine tolle Nacht in Draculas Schloss zu verbringen. Richard kam dann auch schon wieder, mit einer Flasche Schnaps um auf den Schock zu trinken. Nach einem oder zwei Schnaps fing er dann an zu jammern. Er hat sich sein halbes Leben hier um das Schloss gekümmert und davor sein Vater. Er hätte sein ganzes Leben hier verbracht usw. und jetzt soll auf einmal alles vorbei sein. Weil so ein Spinner hier auftaucht, der wahrscheinlich noch gar nicht gelebt hat, als Richards Familie die Verwaltung des Schlosses übernommen hat. Der Schnaps floss, war stark und Richard war irgendwann so &#8220;besoffen&#8221; und schlug vor wir sollten alles abbrennen oder das Arschloch abzocken und verarschen. Also spielten wir im Suff alle verrückten Ideen durch und Mr LA steigerte sich immer weiter hinein. Wir mussten jetzt Mr LA in die richtige Richtung lenken, so dass er nachher der Meinung ist, dass alles seine Idee war und es durfte sich nicht zu unmöglich anhören. Sonst hätte er wieder das Zweifeln bekommen wenn er genauer darüber nachdenkt. Seine beste Idee war dann, wir machen das Schloss schlecht und kaufen es ihm dann ab. Es kann ja nicht die Welt kosten und er hat ja noch ein paar Reserven. Wir tranken noch weiter und entschlossen uns dann später die beiden jetzt wieder runter zu holen und ihnen alles zu zeigen.</p>
<p>Wir führten Sie durch das Schloss, und machten alles schlecht. Bis es aus Mr LA rausplatzt und er den Vorschlag machte, dass Schloss wieder zurück zu kaufen. Er bot 100.000$. Gerhard konnte sich das Lachen nicht verkneifen und Mr LA rasselte sein Angebot langsam höher. Erst auf 150.000$, dann auf 200.000$ und dann sogar noch auf 250.00$. Bis ihn Gerhard erlöste  und sagte ab 10 Millionen oder mehr können wirs verhandeln anfangen. Mr LA war beleidigt und fing das Fluchen an über diese Abzocke, und dass das Schloss nicht so viel Wert wäre und all die Geschichten. Er zählte alles auf was kaputt war, ohne auch nur annähernd zu wissen ob so etwas überhaupt im Schloss existiert. Er redete sich richtig in Rage und fing mit Gerhard zu Streiten an. Der zog dann irgendwann beleidigt von dannen.</p>

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		<title>Der Verkauf von Draculas Schloss III</title>
		<link>http://www.falschspieler.info/2008/06/11/der-verkauf-von-draculas-schloss-iii/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 21:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>

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Bevor ich morgen hoffentlich das letzte Kapitel zum Thema Kartenzählen schreibe hier noch wie der Verkauf von Draculas Schloss weiter ging. Falls ihr noch Fragen zu BlackJack haben solltet jetzt raus damit, oder wenn etwas nicht klar ist. Ich beantworte dann alle nochmal morgen. So aber jetzt weiter zu Mr LA. Hier und hier ist [...]]]></description>
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<p>Bevor ich morgen hoffentlich das letzte Kapitel zum Thema Kartenzählen schreibe hier noch wie der Verkauf von Draculas Schloss weiter ging. Falls ihr noch Fragen zu BlackJack haben solltet jetzt raus damit, oder wenn etwas nicht klar ist. Ich beantworte dann alle nochmal morgen. So aber jetzt weiter zu Mr LA. <a href="http://www.falschspieler.info/2008/05/18/der-verkauf-von-draculas-schloss-i/" target="_blank">Hier </a>und <a href="http://www.falschspieler.info/2008/05/24/der-verkauf-von-draculas-schloss-ii/" target="_blank">hier </a>ist die Vorgeschichte.</p>
<p>Morgens haben wir dann Mr LA geweckt und ihn gebeten mitzukommen. Naja geweckt ist übertrieben, er war ja schon wach. Wir haben dann noch ausgiebig gefrühstückt und sind dann los gefahren. Auf dem Weg in Richtung Brasov, da liegt das Schloss in der Nähe, haben wir ihn dann aufgeklärt. Nicht das er noch Angst bekommt wir wollen ihn entführen. Leute die Angst haben sind keine guten Opfer.</p>
<p>Bevor ich weiter erzähle, will ich euch aber erstmal die Leute vorstellen mit denen ich da zusammen gearbeitet habe. Da war zum Einen Mihael, einer meiner ältesten Freunde und jemandem dem ich zu 100% vertraut habe. Wir waren als Kinder und Jugendliche fast unzertrennlich und sind dann auch gemeinsam &#8220;ausgewandert&#8221;. Dann war da noch Cristina, gerade mal Anfang 20 und so wie man sich eine russische Top Spionin vorstellt. Sie sprach fließend russisch, rumänisch, französisch, italienisch, englisch, deutsch und ungarisch. Sie entsprach wirklich allen Klischees, die man sich vorstellen kann. Konnte jeden Mann um den Finger wickeln und einem das Gefühl geben, dass man das Wichtigste in ihrem Leben ist und gleichzeitig so wenig von sich preis geben. Wir anderen wussten nie wirklich viel über sie. Sie hatte auch zig Geschichten auf Lager wo sie herkommt. Mal war sie eine Edelhure aus Russland, mal eine ehemalige tschechische Adelige. Um ehrlich zu sein weiß ich nichtmal ob sie Cristina hieß. Es ist öfters vorgekommen, dass sie mit einem ganz anderen Namen angesprochen wurde und auf den genau so reagierte. Zu ihr gibt es zig Geschichten zu erzählen, aber das dann ein andres mal. Die letzten zwei in dem Team waren Gerhard und Richard, zwei waschechte Österreicher. Die Familie war ehemals adelig, zwar nur kleiner Landadel, aber sie haben sich eine Menge darauf eingebildet. Zwei Brüder, wie sie unterschiedlich nicht sein konnten. Gerhard war ein Mathegenie, egal um was es ging er konnte es berechnen. Richard dagegen konnte eine Sprache in wenigen Tagen fast lernen. Ich weiß gar nicht wieviele Sprachen er fließend sprach, aber er konnte sich in den meisten Ländern aus dem Osten fließend verständigen. Beide waren hauptsächlich damit beschäftigt Schwarzgeld aus dem Osten in Österreich zu investieren und anders herum.</p>
<p>Zur Mittagszeit kamen wir dann bei dem Schloss an. Cristina hatte alles geregelt, wir hatten das Schloss 24h für uns. Sie hat sich um rumänisches Personal gekümmert, die so taten als wären sie dort angestellt und dafür gesorgt, dass die auch wirklich nur rumänisch sprachen. So konnten wir sicher sein nicht aufzufliegen. Wir kamen dort an und ich ließ uns erst einmal zu dem Verwalter führen. Das der Verwalter einer von uns war - Richard - sollte euch klar sein. Er empfing uns missmutig, wie man es von einem Kommunisten, dessen Ideale gerade zerstört wurden, natürlich erwartete. Doch nachdem ich ihm für Mr LA sichtbar einen Hunderter in die Hand gedrückt habe heiterte sich seine Laune schlagartig auf. Er lud uns drei dann zu einer Führung ein. Doch bevor es los gehen sollte, wollte er noch mit uns gemeinsam zu mittag essen.</p>
<p>Während wir dann aßen erzählte er die Geschichte des Schlosses, vor allem die während er es verwaltete. Das die Regierung kaum noch Geld investierte und natürlich auch, dass das Schloss nur noch einen Bruchteil seines eigentlichen Wertes wert ist. Die Zeit verging und es war dann schon Nachmittag als wir uns das Schloss anschauen wollten. Die Führung war großartig, entweder hatte Richard sich wirklich informiert oder er erfand Geschichten aus dem stehgreif, die perfekt passten. Dabei lies ich dann so beiläufig zu Mihael den Kommentar fallen, dass man eigentlich das ganze Schloss jetzt schnell kaufen sollte und was man damit alles anstellen könnte. Natürlich hörte Mr LA das und mischte sich sofort mit ein. Er würde hier einen zweiten Teil seines Filmes drehen, könnte Parties veranstallten usw. Er schien wirklich begeistert, hatte Lunte gerochen und wir freuten uns, dass er angebissen hat.</p>
<p>Als die Führung vorbei war, setzten wir uns noch hin zu einem gemeinsamen Kaffee. Während wir so tranken stürmte auf einmal ganz aufgeregt eine von den angestellten herein, fuchtelte wild mit den armen, fluchte und sagte auf rumänisch zu mir: &#8220;Da draußen sind zwei, die haben mir gesagt ich soll schnell herein kommen und dir sagen, dass Sie dir einen blasen will. Und wenn ich mich nicht beeile, hat diese Hure gemeint, dann besorgt sie es mir. Dafür wurde ich nicht eingestellt. Ich gehe jetzt und will sofort mein Geld haben!&#8221; - Naja so ähnlich war es, den genauen wortlaut weiß ich heute auch nicht mehr. Wir mussten uns das Lachen verkneifen, denn wir mussten ja Geschockt aussehen. Ich stand dann auf begleitete die Dame an die Tür, gab ihr ihr Geld und ging raus. Richard konnte gar nichts mehr sagen und Mihael klärte Mr LA auf was passiert ist. Während er erklärte, dass Gerhard von Habsburg, die rechtmäßige Monarchenfamilie Rumäniens, hier ist und sein Schloss besichtigen will, kamen auch schon der edle Herr mit seiner Privatsekräterin. Sie setzten sich ohne und groß zu beachten an den Tisch und die Sekräterin fragte auf englisch wer hier für alles verantwortlich ist.</p>

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		<title>Der Verkauf von Draculas Schloss II</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 15:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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Wir kommen also in Rumänien am Flughafen an. Vorsichtshalber, dass es keine Probleme gibt hat jeder einen Hunderter in den Pass gelegt. So können die Grenzer sich gleich ihren Anteil nehmen und müssen nicht erst im Gepäck rumsuchen. Wir haben es natürlich auch Mr LA gesagt, er soll einen Hunderter reinlegen und nichts reden. Doch [...]]]></description>
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<p>Wir kommen also in Rumänien am Flughafen an. Vorsichtshalber, dass es keine Probleme gibt hat jeder einen Hunderter in den Pass gelegt. So können die Grenzer sich gleich ihren Anteil nehmen und müssen nicht erst im Gepäck rumsuchen. Wir haben es natürlich auch Mr LA gesagt, er soll einen Hunderter reinlegen und nichts reden. Doch den wollte er lieber sparen, und außerdem war er ein berühmter Film Schauspieler. Das er seinem Pass zufolge jemand ganz andres war, so weit hat er nicht gedacht. Wir werden durchgewunken ohne Probleme, doch Mr LAs Pass wurde etwas zu lange angeschaut. Mein Kollege reagierte Gott sei dank ziemlich schnell und hat sich die Tasche mit Mr LAs Geld geschnappt, jedenfalls eine davon. Ich wollte noch schnell die andere an mich nehmen doch Mr LA reagierte ganz schnell - natürlich ohne auch nur ein wenig nachzudenken - und schrie auf englisch: &#8220;Finger weg! Das ist meine!&#8221; Der Grenzer kam mit dem Pass auf uns zu und wies ihn an ihm zu folgen. Natürlich auf rumänisch. In dem Moment hab ich überlegt abzuhauen. Aber in der anderen Tasche waren grad mal 15.000 DM und ich wollte mehr. Mr LA war schon in Rage und hat auf englisch geflucht, während die Grenzer weiter auf rumänisch auf ihn einredeten. Um die Situation noch zu retten und ihn nicht in den Knast zu schicken suchte ich mir den &#8220;wichtigsten&#8221; von den Grenzern raus. Ich schlug ihm vor die Tasche von Mr LA mit zur Kontrolle zu nehmen und wir warten währenddessen draußen. Wenn er in 15min nicht kommt oder uns nicht findet dann darf er behalten was in der Tasche ist. Er schaute stutzig, nahm die Tasche an sich, wagte einen Blick hinein und sagte wir sollen draußen warten. Ich nahm Mr LA und ging mit ihm.</p>
<p>Draußen angekommen zündete ich mir erstmal eine Zigarette an und rufte ein Taxi. Mr LA wollte warten, doch als ich ihm erklärt habe er kann entweder das Geld abschreiben und jetzt gehen oder er kann nochmal rein gehen und dann das Geld abschreiben und inn Knast kommen, entschließ er sich dann doch mitzukommen. Wir fuhren ins Hotel wo mein Partner schon wartete. Da saßen wir nun mit nicht genug Geld und einem stink wütenden Mr LA. Der Plan fing ja schon hervorragend an. Aber zur Entspannung gingen wir alle erstmal auf unsere Zimmer und machten es uns gemütlich.</p>
<p>Während ich dann so unter der Dusche stand überlegte ich wie wir die Sache doch noch gut zu Ende bekommen und ich entschloss mich es abzukürzen. Ich rief Cristina, eine weitere Partnerin, die unabhängig von uns geflogen ist an und bat sie für morgen alles klar zu machen. Wir wollen morgen schon das Schloss besichtigen. Sie sagte es geht klar und sie leitet alles in die Wege. Nachdem ich umgezogen war ging ich zu meinem anderen Partner und erzählte ihm von der Sache. Mihael war einverstanden und wir gingen zu Mr LA um ihn etwas abzulenken.</p>
<p>Er hatte sich auch schon etwas beruhigt und als wir ihn einluden den Abend bei Wein, Weib und Gesang zu verbringen war er begeistert. Ich erklärt ihm, dass es schon klappen wird mit dem Geld, wir verzichten auf unsere Provision und er soll sie uns erst in Österreich geben. Wir feierten die halbe Nacht im teuersten Club der Stadt, mit hübschen Frauen und teuren Getränken wir ließen es uns gut gehen und beruhigten uns alle erstmal davon wie die Sache lief. Der ganze Abend kostete mich ca. 200 DM - das waren damals noch Zeiten. Und als wir Heim fuhren sagte ich Mr LA er soll morgen früh fitt sein, wir müssen früh los und ich habe eine Überraschung für ihn. Damit er sieht, dass Rumänien nicht ganz so schlimm ist wie seine ersten Erfahrungen.</p>

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		<title>Arbeiten als Team</title>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 12:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Betrüger Team]]></category>

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Durch meinen Beitrag über den Verkauf von Schloss Bran und den ein oder anderen Film ist die Frage aufgetaucht, wie es so abläuft bei einem Betrug. Ob man in einem Team zusammen arbeitet und ob man dann ständig zusammen ist usw.?
Die Antwort darauf ist nicht so einfach oder allgemein zu klären. Eigentlich spielt es sich [...]]]></description>
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<p>Durch meinen Beitrag über den Verkauf von Schloss Bran und den ein oder anderen Film ist die Frage aufgetaucht, wie es so abläuft bei einem Betrug. Ob man in einem Team zusammen arbeitet und ob man dann ständig zusammen ist usw.?<br />
Die Antwort darauf ist nicht so einfach oder allgemein zu klären. Eigentlich spielt es sich doch schon ziemlich so ab wie man es in vielen Filmen sieht. Je größer der Betrug ist umso mehr Leute müssen mitmachen. Man braucht Lockvögel, oftmals jemanden zum Fälschen oder einen Einbrecher. Es liest sich vielleicht etwas komisch, aber auch wenn es um größere Betrügereien geht gibt es eine Aufgabenteilung. Ich selbst zum Beispiel kann zwar noch ein normales Schloss öffnen, aber wenn es dann an Safes oder Sicherheitsanlagen geht bin ich völlig überfordert. Ich hab auch schon früher den einen oder anderen Vertrag und Ausweis gefälscht, aber wenn richtig drauf geschaut wird, dann lass ich es doch lieber von anderen machen. Vor allem wenn man sich die Möglichkeiten der heutigen Technik anschaut. Und das ich keinen Kunden mit meiner tollen Figur bezirzen kann, dürfte wohl klar sein. So hat bei einem Betrug wirklich jeder seine Aufgabe und sein Spezialgebiet.<br />
Selbstverständlich ist es jedem lieber mit so wenigen Leuten wie möglich zu arbeiten. Der eigene Gewinn ist einfach größer und das Risiko aufzufliegen geringer. Um einen gefälschten Teppich zu verkaufen brauche ich nur jemanden der mir den gefälschten Teppich besorgt. Und so dürfte es auch meistens ablaufen. Die meisten Sachen wird man sich einfach so besorgen, wie gefälschte Ausweise, Papiere usw.<br />
Es ist auch selten so, dass man wirklich lange als Team zusammen arbeitet. Es gibt da sicher eine Menge, die dass so machen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies wirklich gut geht. Solche Teams findet man meistens wenn eine Gruppe einen Betrug über einen längeren Zeitraum durchzieht. So zum Beispiel das MIT Team, dass mit Kartenzählen abgeräumt hat. Dies ist ein schönes Beispiel dafür, sie haben immer wieder das gleiche gemacht. Dann ist es natürlich sinnvoller wenn man auf lange Sicht zusammen arbeitet und sich nicht jedes mal neu formiert.<br />
Meist läuft die Sache aber so ab. Man hat eine Idee für einen Betrug. Man überlegt wie man sie umsetzt und mit wem. Man arbeitet das Konzept genauer aus und besorgt sich seine Partner. Mit denen kann man noch mal alles besprechen bevor man dran geht das Equipment zu besorgen und falls man es noch nicht ausgiebig hat sich weiter über den Kunden zu informieren. Man plant alles, zieht es (hoffentlich) ohne Probleme durch und ist dann wieder weg. Je nachdem wen man abgezockt hat und wie heiß es wurde taucht man unter, macht Urlaub oder geht einfach wieder heim.<br />
Nachher geht’s dann mit Kartenzählen weiter. Ansonsten noch einen schönen Nachmittag.</p>
<p>Gruß Vlad</p>

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		<title>Past Posting</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 23:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
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Erstmal danke für den Link. Ich werds mir mal überlegen wie ich es am besten umsetze. Es hat auf jeden Fall etwas interessantes. Aber jetzt zum lange versprochenen Thema über Past Posting.
Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Pferderennen. Kurz bevor das Rennen anfängt ertönt ein Ton. Ab diesem durfte früher nicht mehr gewettet werden. Dadurch [...]]]></description>
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<p>Erstmal danke für den Link. Ich werds mir mal überlegen wie ich es am besten umsetze. Es hat auf jeden Fall etwas interessantes. Aber jetzt zum lange versprochenen Thema über Past Posting.</p>
<p>Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Pferderennen. Kurz bevor das Rennen anfängt ertönt ein Ton. Ab diesem durfte früher nicht mehr gewettet werden. Dadurch dass aber irgendwann die Wettstationen und die Rennen örtlich getrennt wurden, war es ein einfaches nicht nur nach der Absage aller Einsätze zu setzen sondern auch noch nach dem Rennen. Es wurde also &#8220;past the post&#8221; gesetzt, auf deutsch würde ich es übersetzen mit &#8220;nachdem alle in Stellung gegangen sind&#8221;, jetzt auf die Pferde bezogen. Damit war das Ergebnis schon klar und man hatte einen sicheren Gewinn.</p>
<p>Heutzutage wird dieser Move hauptsächlich beim Roulette, Craps und anderen ähnlichen Spielen sowie beim BJ und ähnlichem eingesetzt. Natürlich wäre er auch beim Pokern denkbar, allerdings halte ich ihn da für eher weniger sinnvoll. Oftmals wird wenn einer All In geht sein Geld gezählt bevor der andere callt, oder der Dealer zieht es in die Mitte. Einzig was ich einigermaßen für sinnvoll halte wäre wieder etwas aus dem Pot zu klauen nachdem der Gegner aufgedeckt hat. Aber das würde ich nicht als Past Posting bezeichnen.</p>
<p>Nun gut aber jetzt zur eigentlichen Erklärung. Past Posting bedeutet man setzt erst nachdem die Entscheidung gefallen ist, also beim Roulette die Kugel gelandet, beim Craps die Würfel gefallen oder beim BJ der Dealer aufgedeckt hat. Diesen Move kann man aber auch umdrehen und zum Beispiel ein Teil seines Einsatzes wegnehmen. Der Einfachheit halber werde ich mich jetzt nur noch auf Roulette beziehen, aber was ich beschreibe ist alles auch auf die anderen Spiele adaptierbar.</p>
<p>Zunächst zu der Aktion man nimmt etwas von seinem Einsatz weg. Dieser Move macht nur Sinn wenn das Kasino zwei Jetons hat die sich ziemlich ähnlich sehen und man nicht auf eine Zahl spielt (aber das macht mittlerweile eh wenig Sinn, doch dazu später mehr). Insgsammt würde ich diese Variante eher weniger Empfehlen, da sie oftmals zu auffällig ist. Die meisten europäischen Kasinos haben eben so unterschiedliche Größen und Farben, dass man zum Beispiel nicht einen höherwertigen Chip unter einem Stapel niedriger verstecken kann. Aber wir gehen jetzt einmal davon aus es geht und die 1.000€ Chips sehen ziemlich gleich aus wie die 10€ Chips. Jetzt setzen wir 4 Chips auf eine drittel Chance. Die drei oberen Chips sind 10er und der untere ist ein 1.000er. Kommt jetzt unsere Chance dann gewinnen wir über 2.000€. Kommt sie aber nicht, dann zieht man schnell den unteren Chip heraus und verliert nur 30€. Alternativ kann man auch den unteren Chip durch einen weiteren 10er austauschen, dann ist es noch weniger auffällig. Selbst für die Kameras ist dieser Move dann kaum sichtbar. Sie sehen ja nur, dass vorher vier Chips da lagen und jetzt auch wieder. Durch die Handbewegung verdeckt man, dass der unterste Chip ausgetauscht wurde.</p>
<p>Üblicher ist es aber, dass man einen Chip hinzufügt nachdem die Kugel gelandet ist. Auch hier ist natürlich wieder Vorsicht angesagt, wenn die Chips zu unterschiedlich sind wird es jeder blinde Croupier merken, dass da davor kein Tausender lag.</p>
<p>Das Problem ist mittlerweile auch, dass die Gewinnerzahl meist zugestellt wird. Es ist also sehr schwer da noch zu setzen. Daher spielt auch niemand mehr auf einzelne Zahlen sondern man spielt alle Möglichkeiten drum herum. Carre, Cheval, Duzend, Serien usw. Vor allem je weiter entfernt man die Zahl spielt umso unauffälliger ist es. Die Aufmerksamkeit des Croupiers richtet sich meist zuerst auf die gekommene Zahl. Kommt zum Beispiel die 3, dann setzt man am besten auf die letzte Kolone. Da ist man am weitesten von der 3 entfernt auf dem Spieltisch. Hinzu kommt natürlich noch, dass man aufpassen muss wo man steht. Wenn man sitzt und erstmal aufstehen muss um das andere Ende des Spieltisches zu erreichen, ist das nicht gerade sehr vorteilhaft.</p>
<p>Was natürlich noch wichtig ist, ist es nicht zu übertreiben. Wenn man jetzt zum fünften Mal drei Zehner verloren hat und wenn man gewinnt immer ein Tausender dabei ist, dann merkt das selbst der blödeste Croupier. Daher lieber nur ein oder zwei mal am Abend machen. Oder auch drei oder vier mal, jedoch sollte man dann den Tisch wechseln und darauf achten, dass man nicht beim gleichen Personal spielt.</p>
<p>Daher empfiehlt es sich auch immer in einer Gruppe zu spielen. Drei Mitspieler können zum Beispiel alle drei Kolonnen jedesmal mit einem Tausender spielen. Man selbst spielt zum Beispiel nur die Zero mit 100. Jetzt kann man immer noch einen Tausender dazu tun je nachdem welche Kolone gekommen ist. Es fällt auch nicht sonderlich auf, weil man selbst hat ja vor sich nur Hunderter liegen. Und gewinnen tun auch andere. Hinzu kommt, dass ständig hohe Einsätze auf dem Tisch liegen und es dann auch nicht so auffällig ist wenn einer mehr oder weniger dort liegt.</p>
<p>Wichtig ist es einfach so unauffällig und normal wie möglich zu hantieren. Wenn am ganzen Tisch nur mit kleinen Einsätzen gespielt wird, dann ist es auffällig wenn auf einmal drei Leute kommen und das Feld mit Tausender vollpflastern. Es muss halt immer einfach alles stimmen.</p>
<p>Der Move an sich ist nicht sonderlich spektakulär. Man muss einfach nur schnell sein. Mit ein bisschen Übung kann das wirklich jeder schaffen. Wenn man das kann geht man zum Beispiel folgendermaßen vor: Wir stehen oben am Tisch vor den Kolonnen. Jetzt ist die Drei gekommen. Dann kann man zum Beispiel noch schnell auf irgend eine Zahl wie die zwei oder sechs setzen wollen. Dabei schmeißt man den Jeton über den Tisch und in der Schmeißbewegung fügt man einen Tausender zur dritten Kolone hinzu. Oder man steht auf und wirft den Croupiers noch ein Trinkgeld hin. Möglichkeiten gibt es da viele, man muss einfach nur schnell genug sein.</p>
<p>So jetzt aber noch eine kleine Geschichte zum Abschluss. Als ich vor ein paar Jahren in Österreich unterwegs war, war ich auch dort in einer Spielbank und habe Past Posting betrieben. Am Tisch ist mir dann ein ziemlich nervöser Herr aufgefallen, der sich auch darin versucht hat. Irgendwann sieht man die Leute einfach und kennt die Moves. Auf jeden Fall hat er auch recht erfolgreich gespielt, also habe ich die Finger von dem Tisch gelassen sondern ihm zugeschaut. Man lernt ja vielleicht noch was. Er spielt dann so vor sich hin und die 26 kommt. Was man noch dazu sagen muss ist, dass sehr viele Leute die 26 spielen. Auf jeden Fall war die Zahl schon ziemlich voll. Der Croupier stellt den Marker (wenn jemand weiß wie das Teil richtig heißt, darf er mich gerne verbessern. Ich hab da schon zig Begriffe für gehört) drauf. Und der Past Poster will ganz schnell noch einen Jeton drunter schieben. Dabei schaft er es aber den gesamten Stapel umzuschmeissen und auch davor war er dieses mal nicht sonderlich unauffällig. Gesehen hat es natürlich jeder und was macht der Croupier? Er nimmt den Jeton, reicht ihn dem Mann hin und sagt: &#8220;Jetzt dürfen sie aber nichtmehr setzen. Das ist verboten!&#8221; Und das alles in einem österreichischen Akzent. Ich lach mich jetzt noch kaputt wenn ich nur dran denke.</p>
<p>Jetzt aber genug für heute. Ich wünsch euch noch eine angenehme Nacht und die nächsten Tage werde ich mal meine Meinung zu Pokerolymp kund tun.</p>
<p>Gruß Vlad</p>

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		<title>Benzin aus Wasser</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 21:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Wasser zu Benzin]]></category>

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Ich bin vorher auf diesen Post gestoßen. Da geht es um einen Philippinen, der angeblich ein Auto entwickelt, das mit Wasser fährt. Ob es nun stimmt oder nicht mag ich nicht beurteilen. Ich kann es mir auf jeden Fall nicht vorstellen. Und halte die Geschichte daher eher für einen Betrug. Aber man soll ja schon [...]]]></description>
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<p>Ich bin vorher auf diesen <a href="http://jazariel.wordpress.com/2008/03/10/das-wasserauto/" target="_blank">Post </a>gestoßen. Da geht es um einen Philippinen, der angeblich ein Auto entwickelt, das mit Wasser fährt. Ob es nun stimmt oder nicht mag ich nicht beurteilen. Ich kann es mir auf jeden Fall nicht vorstellen. Und halte die Geschichte daher eher für einen Betrug. Aber man soll ja schon Pferde kotzen gesehen haben, vor der Apotheke, also gibt es vielleicht auch Autos, die mit Wasser fahren.</p>
<p>Auf jeden Fall hat die Geschichte mich an etwas erinnert, an das ich früher mal gedacht habe. Ich habe es nie wirklich umgesetzt, weil selbst wenn es funktioniert hätte kaum Geld einspielen würde. Es war eher ein Witz. Aber jetzt frag ich mich doch wieviele Leute darauf einsteigen würden und wieviel Geld es brächte. Also erst einmal die Idee. Man erfindet eine Pille, die aus Wasser Benzin macht. Natürlich nicht wirklich, sondern es sind irgendwelche Traubenzucker Tabletten oder sonst irgend etwas billiges. Dann baut man sich ins Auto, am besten in den Kofferraum einen zweiten Tank (Tank B). Der eigentliche Tank (Tank A) muss dann irgendwie innen verschlossen werden. Jetzt braucht man nur noch einen Schalter, mit dem man von Tank B zu Tank A schalten kann und wieder zurück. Tank B ist dann mit Benzin gefüllt und Tank A vorerst leer.</p>
<p>Dann fährt man los, am besten Samstag Vormittags oder Nachmittags durch ein Wohngebiet. Sobald man den ersten auf der Terasse oder im Garten seine Blumen gießen sieht, schaltet man von Tank B zu Tank A. Das Auto hat nun kein Benzin mehr und bleibt stehn. Dann steigt man aus und bittet, den guten Mann um den Wasserschlauch. Diesen steckt man in den Tank und lässt Wasser einlaufen. Wenn er voll ist, gibt man den Schlauch zurück und wirft eine Pille hinein. In der Situation wird jeder fragen was das soll. Dann erklärt man ihm, dass das Pillen sind, die das Wasser zu Benzinersatzstoff machen. Er wird es natürlich nicht glauben. Aber sobald man sich ins Auto setzt, wieder auf Tank B schaltet und los fährt, hat er den Beweis. Tja dann muss man nur noch die Pille zu 20€ oder wieviel auch immer das Stück verkaufen und schon hat man sich ein nettes Taschengeld verdient.</p>
<p>Was meint ihr wohl wieviele Leute da zuschlagen würden? Ich denke sicher einige. Auf lange Sicht rentiert es sich wohl eher nicht. Man ist dabei einfach zu auffällig und auch das Auto ließe sich zu leicht identifizieren. Das Risiko ist einfach zu hoch für den Ertrag. Aber ich wäre wirklich gespannt wieviele Leute einem glauben und einem die Pillen abkaufen. Vielleicht sollte man es einfach mal so probieren und dann nachdem man sie verkauft hat die Leute aufklären ;-).</p>
<p>Gruß<br />
Vlad</p>

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		<title>Poker Bot</title>
		<link>http://www.falschspieler.info/2008/03/30/poker-bot/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 22:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
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Wie erwähnt hab ich mir jetzt gestern den gesamten Tag über einen Poker Bot von einem Bekannten angeschaut. Er ist ein guter Mann, ein Genie wenn es um Mathematik und Computer geht. Hat Mathe und anschließend Informatik studiert und sogar seinen DR gemacht. Aber leider kommt er mit dem normalen Leben nicht so klar. Als [...]]]></description>
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<p>Wie erwähnt hab ich mir jetzt gestern den gesamten Tag über einen Poker Bot von einem Bekannten angeschaut. Er ist ein guter Mann, ein Genie wenn es um Mathematik und Computer geht. Hat Mathe und anschließend Informatik studiert und sogar seinen DR gemacht. Aber leider kommt er mit dem normalen Leben nicht so klar. Als ich damals in den Knast musste hatten wir einige Sachen durchgezogen und er hatte genug Kohle. Die übrigens alle in seiner zwei Zimmer Wohnung in Bar rumlag. Also wirklich ein komischer Typ. Während ich also im Knast war hat er sein ganzes Geld durchgebracht und sich auch mal ein Spielverbot eingefangen. Er hat versucht mit einem Laser die Roulettezahlen vorauszusagen. Nicht, dass es nicht funktioniert hätte. Aber er hat sich anscheinend so nervös angestellt und ist sofort aufgefallen. Aber genug von ihm, jetzt geht es zum Bot, den er in den letzten Jahren programmiert hat.</p>
<p>Gestern nachmittag ist er dann zu mir gekommen und hat erstmal im Hinterzimmer seine Computer aufgebaut. Gleich zwei weil es ansonsten auffallen würde. Die Pokeranbieter scannen anscheinend den Bildschirm und deshalb braucht man einen zweiten Computer von dem aus man eigentlich spielt. Wie gesagt, ich gebe hier nur wieder was ich gesehen habe und was er mir erzählt hat. Ich selbst habe viel zu wenig Ahnung davon. Dann ging es los, es gingen Automatisch 12 Tische auf. Die meisten Limit Hold&#8217;em, aber auch Omaha und Stud. Er hat mir erklärt, dass sein Bot für Omaha und Stud noch nicht gut genug wäre, aber um zu verschleiern, dass es ein Bot ist spielt er eben auch andere Varianten außer Hold&#8217;em.</p>
<p>Der Bot hat ganz solides Poker gespielt. Ich dachte bis dahin, dass man dem Bot eingibt wenn du in der und der Situation bist dann mach die und die Aktion. Doch dem war nicht so. Der Bot hat die Daten seiner Gegner mit Poker Tracker eingelesen und sich dementsprechend daran angepasst. Also gegen loose Gegner zum Beispiel mit AT eine Erhöhung weiter erhöht und gegen tightere Gegner damit gefoldet. Er hat je nach Position seine Hände unterschiedlich gespielt und auch die Erhöhungen angepasst. Was mich allerdings am meisten gewundert hat, war die Tatsache, dass der Bot erkannt hat wenn er einen Bad Beat bekommen hatte. Hat sich das wiederholt, dann hat er danach etwas aggressiver gespielt. Also so wie wenn er auf Tilt gewesen wäre. Jedoch nicht zu übertrieben, dass er jede Hand erhöht hätte. Wenn die Gegner aggressiv waren, dann hat er mit bestimmten Händen eher runtergecallt und wenn die Gegner eher Callingstations waren, dann hat er die gleichen Hände angespielt.</p>
<p>Er hat also mit den gesammelten Daten gelernt und sein Spiel daran angepasst. Wenn er natürlich zu wenig Daten hatte, dann hat er ein Standard Spiel gespielt. Ich war wirklich erstaunt, dass so etwas möglich ist. Der Bot hat sogar gechattet. Er konnte einfache Sachen schreiben wie nh, und ty usw. Was ich übrigens erst da erfahren habe was es bedeutet. Insgesammt muss ich sagen, dass ich der Meinung bin, dass man mit so einem Bot auf jeden Fall auf lange Sicht gewinnen kann. An dem Tag, wir haben knapp 10h gespielt. Hat er es geschafft über 900Big Bets zu gewinnen. Davon allerdings 200 an einem Tisch der unglaublich lief. Zwischenzeitlich hatte der Bot sich auch ausgelogt und bei einem anderen Pokerroom automatisch weiter gespielt.</p>
<p>Ich bin echt erstaunt und ich denke, der Bot ist auch in hohen Limits in der Lage einen Gewinn einzuspielen. Allerdings kommt es für mich momentan nicht in Frage. Dafür will der Programmierer einfach zu viel Kohle haben. Er verlangt 300.000€ auf die Hand und danach 50% vom Gewinn. Wie gesagt, er war schon immer etwas lebensfremd. Für 50.000€ wäre es dagegen schon eher eine Überlegung wert. Leider weiß ich nicht wie die Limits sich online so unterscheiden. Wir haben den Bot nur auf kleinen Limits laufen lassen. Daher kann ich auch nicht sagen, er gewinnt bis zu dem und dem Limit. Aber ich muss auch sagen, dass ich jetzt keine Fehler erkennen konnte. Naja vielleicht kann ich meinen Bekannten noch dazu überreden höhere Limits mit einer Bankroll zu finanzieren und dann seh ich ja wie hoch er spielen kann.<br />
Gruß und gute Nacht<br />
Vlad</p>

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		<title>Gezinkte Würfel</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 22:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vladimirj</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>

		<category><![CDATA[BackGammon]]></category>

		<category><![CDATA[Betrüger]]></category>

		<category><![CDATA[Falschspieler]]></category>

		<category><![CDATA[gezinkte Würfel. Pastposting]]></category>

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Wie das damals mit den Würfeln von meinem Opa war, weiß ich nicht wirklich. Er hat mir zwar viel erklärt, aber nie genau was mit den Würfeln war.
Um Würfel zu zinken bzw. zu manipulieren gibt es vier Möglichkeiten. Die erste ist man tut etwas hinein. Die zweite man verändert die Ecken. Die dritte ist, man [...]]]></description>
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<p>Wie das damals mit den Würfeln von meinem Opa war, weiß ich nicht wirklich. Er hat mir zwar viel erklärt, aber nie genau was mit den Würfeln war.</p>
<p>Um Würfel zu zinken bzw. zu manipulieren gibt es vier Möglichkeiten. Die erste ist man tut etwas hinein. Die zweite man verändert die Ecken. Die dritte ist, man ändert den Würfel nachdem er schon liegt. Und die vierte, man würfelt nicht richtig.</p>
<p>Jetzt erstmal zur ersten Möglichkeit: man tut etwas hinein. Meist ist es Blei. Dazu bohrt man ein kleines Loch an die Stelle wo die Augen (Punkte) sind. Dann füllt man das Loch mit Blei und malt das Auge wieder drüber. Wenn das gut gemacht ist, wird niemand einen Unterschied merken. Die Zahl mit dem Blei drinnen wird dann öfters unten liegen bleiben und die gegenüber liegende Zahl kommen. Will man also die 6 Würfeln, dann macht man die 1 schwerer. So etwas fällt nur auf wenn man eine Möglichkeit hat heraus zu finden ob ein Würfel auch richtig ausbalanciert ist. Oder aber man sieht es natürlich wenn der Würfel durchsichtig ist. Daher werden in den Kasinos hauptsächlich durchsichtige Würfel verwendet. Dies kann man auch noch weiter denken und zum Beispiel ein magnetisches Material usw. hinein tun. Dabei bräuchte man dann nur die Farbe der Augen magnetisieren. Wird dies richtig gemacht ist der Würfel auch gescheit ausbalanciert und man sieht selbst bei durchsichtigen Würfeln nichts.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit ist es die Ecken zu verändern bzw. die ganzen Seiten. Sin die Seiten zum Beispiel unterschiedlich groß wird der Würfel auch unregelmäßig rollen und manche Zahl öfters als die andere kommen. Das ist aber oftmals ziemlich auffällig weil auch der Würfel dann sichtbar unregelmäßig rollt. Besser ist es da die Ecken abzurunden bzw. anzuschärfen, also spitzer zu machen. Dann rollt der Würfel an diesen Stellen leichter ab. Aber auch hier ist das Problem, dass es oftmals sichtbar ist wenn man genau hinschaut. Ist es nicht sichtbar ist die Veränderung nur ganz gering und zahlt sich nicht auf kurze Sicht aus.</p>
<p>Erfolgreicher ist es da den Würfel noch zu bewegen nachdem er schon liegt bzw. kurz vor dem liegen bleiben ist. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, das Brett leicht anzuheben ist nur eine davon. Aber vermutlich auch die auffälligste. Besser ist es da den Würfel beim Aufnehmen zu bewegen. Vor allem BackGammon wird oftmals so schnell gespielt, dass man seine Würfel nach dem Würfeln gleich wieder aufnimmt. Stellt man sich dabei geschickt an kann man die Würfel so auffällig nicht bewegen, dass man sie am ende doch bewegt hat.</p>
<p>Dann kann man noch so Würfeln, dass man eigentlich gar nicht richtig würfelt. Dazu dreht man die Würfel zum Beispiel nur um die Horizontale Achse. So hat es den Anschein die Würfel würden rollen aber in wirklichkeit drehen sie sich nur. Wer es kann hat auch kein Problem die Würfel gegen eine Seite des Bretts zu werfen. Das gewünschte Ergebnis tritt immer ein wenn man es richtig macht. Daher ist die Bande bei einem Craps Table zum Beispiel nicht eben. Wenn man da die Würfel dran schmeißt verändert sich die Achse um die sie sich drehen.</p>
<p>Daneben gibt es noch ein paar andere Möglichkeiten, wie Telekinese zum Beispiel ;-). Nein es gibt schon noch Möglichkeiten, aber die sind für den Hausgebrauch nicht wirklich praktikabel. Das geht von der Veränderung der Materialdichte bis hin zu anderen Betrugssachen bei Würfelspielen wie zum Beispiel Pastposting bei Craps oder das unauffällige Verschieben von Steinen bei BackGammon.</p>
<p>Ich wünsch euch noch was<br />
Vlad</p>

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