März 12, 2009
Der Münchner Detektiv mit der Hamburger Detektei 4
Ich habe noch gar nicht das Ende der Geschichte erzählt. Sorry, in letzter Zeit bin ich ziemlich beschäftigt. Ich bin nämlich dabei mein Bauunternehmen zu verkaufen bzw. habe es jetzt endlich, nach einem guten Angebot, verkauft. Der mittlerweile Hamburger Detektiv ging uns im Laufe der Zeit wirklich auf die Nerven. Das seine Hamburger Detektei nichts war, ist selbst ihm schnell klar geworden. Bevor er jedoch noch richtig Ärger bekam, konnte er sie loswerden. Und Geld genug für eine weitere Beschäftigung hatte er immer noch genug. Das investierte er dann, um uns das Leben schwer zu machen. Es gelang ihm nicht immer, doch immer öfter.
Er verfolgte uns richtig; sein einziger Lebenszweck schien zu sein, uns für den Betrug an ihm zu bestrafen. Er pfuschte in unsere Betrügereien hinein und auf naive Weiße versuchte er auch uns zu betrügen. Mit wenig Erfolg für ihn, jedoch so manchem Verlust für uns. Wir mussten ihn los werden. Und was macht man in solch einer Situation? Natürlich man lässt ihn abknallen.
Nein nicht wirklich. Zu dieser Zeit machte einer in Deutschland sehr viel Geld mit einem Pyramidensystem. Solche Dinge gehen eine Zeit lang gut, doch irgendwann fliegen sie garantiert auf. Dann kann man entweder rechtzeitig mit noch etwas Geld abhauen, oder man glaubt weiterhin alles im Griff zu haben und geht mit seinem Betrug unter. Dieser Betrüger war daher nicht so dumm, und dabei sich abzusetzen. Wir kannten uns flüchtig und wollten die Gelegenheit nutzen unseren Hamburger Detektiv los zu werden.
Da der Betrüger noch nicht aufgeflogen war, hatte er immer noch einen tadellosen Ruf als Spezialist für gewinnträchtige Grundstücksinvestitionen in Übersee. Und wir wollten dort investieren. Wir ließen natürlich alles so aussehen, als wollten wir den Betrüger betrügen. Und unserer Hamburger Detektiv sah nicht nur die Gelegenheit uns eins auszuwischen, sondern auch uns in den Knast in Chile zu bringen.
Der Hamburger Detektiv ist natürlich auch voll darauf eingestiegen und hat Kontakt mit dem Pyramidenbetrüger aufgenommen. Er wollte unbedingt wissen in was wir unser Geld investiert hatten und es vor uns kaufen. Er war auch bereit etwas dafür zu bezahlen, was er auch tat. Doch leider war alles schon mehr oder weniger abgemacht, und die einzige Möglichkeit war uns zuvor zu kommen. Er heckte dann mit dem Pyramidenbetrüger aus, dass er vorreist, sich als einer von uns ausgibt, die Range kauft und sie dann sich selbst weiter verkauft. Wäre alles auch kein Problem gewesen, wenn ihn nicht jemand verraten hätte. So hat in Chile dann bei der Vertragsunterzeichnung die Polizei auf ihn gewartet. Er wird dann seine Tracht Prügel bekommen haben und hat sich dann freigekauft. Er war auf jeden Fall drei, vier Wochen später wieder zurück und lies uns ab dann in Ruhe. Kein besonders spannendes aber ein dafür umso erfolgreiches Ende für fast alle,
Ist das eine wahre Geschichte oder ausgedacht? O_o
Es gibt keine absolute Wahrheit.