Juni 10, 2008
Kartenzählen - Bankroll und Einsatzhöhe
Bisher habe ich gesagt die Einsatzhöhe sollte sich nicht nach der Gewinnerwartung richten. Sondern man setzt Maximum wenn man im Vorteil ist und Minimum wenn man im Nachteil ist. Das ist auch richtig um den Gewinn zu maximieren, jedoch hat es den Nachteil, dass dabei das Ruinrisiko sich verändert. Dies muss übrigens kein Nachteil sein.
Das Ruinrisiko ist abhängig von der Gewinnerwartung und des Kapitals. Hier findet ihr die genaue Formel dazu. Die Gewinnerwartung ändert sich von Hand zu Hand. Wenn daher das Ruinrisiko gleich bleiben soll muss sich auch das Kapital ändern. Dies ist aber theoretisch nicht möglich, da man immer mit der gleichen Bankroll spielt. Sieht man die Bankroll als Einheiten, dann kann man diese Anpassen. Mit einer Bankroll von 10.000 kann man zum Beispiel 20 Einheiten a 500€ haben oder 1.000 Einheiten a 10€.
So könnt ihr euer Ruinrisiko immer gleich halten indem ihr einfach die Größe der Einheiten variiert. Die Größe des Kapitals bleibt damit immer gleich, aber die Anzahl eurer Spieleinheiten verändert sich und so auch, das Ruinrisiko. Der Nachteil daran ist, dass ihr die Höhe eurer Einsätze variiert und damit nicht das Maximum gewinnt.
Ausweichen könnt ihr dem indem ihr die Zahl eurer Einsätze berechnet für die Minimala Gewinnerwartung und ein festes Ruinrisiko. Diese dürften 800 Einsätz für ein Ruinrisiko von 3% sein. Ich kann mich hier auch täuschen, die Zahl ist aus dem Gedächtnis, ich hab grad kein Rechner bei Hand um es nachzurechnen. Spielt man jetzt mit Einheiten a 500€ - in den meisten Kasinos das Maximum pro Platz im normalen Spiel - dann bräuchtet ihr eine Bankroll von 400.000€.
Je niedriger eure Bankroll ist umso mehr solltet ihr die Höhe der Stücke anpassen, also senken wenn die Gewinnerwartung niedrig ist dann weniger setzen und wenn die Gewinnerwartung hoch ist dann höher setzen. Vorraussetzung ist immer, dass ihr auch mehrere Boxen bespielen könnt.
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